„So eine Scheiße!“: Eimer voll mit Fäkalien landet vor der Klappe in Stadtamhof

Um 22.15 Uhr am Sonntagabend war noch alles in Ordnung in der Klappe im Regensburger Stadtteil Stadtamhof. Ein paar Minuten später fasste ein Gast, der von der außenliegenden Toilette zurück in die Kneipe kam, mitten hinein in die ekelhafte Brühe, die ein bislang Unbekannter dort an die Eingangstür und über den Griff gekippt hatte.
Mehrere Liter Fäkaliengemisch im Eimer hat der Täter dort mit Schwung abgeladen. Kot verschiedener Herkunft und auch Urin haben, vereint als braun-gelbe Suppe, den Eingangsbereich besudelt. „Das ist echt so eine Scheiße!“, schimpft Karl Grabinger, Vorsitzender der Genossenschaft Klappe e.G., die die Kneipe betreibt. Zwar gibt es noch eine Terrassentür, die kurzerhand zum neuen Haupteingang umfunktioniert wurde, der Gestank aber blieb da – und die Gäste weg.
Ekel-Angriff auf Regensburger Kneipe führt zu Umsatzeinbußen
Freilich hätte die Attacke Umsatzeinbußen mit sich gebracht, sagt Grabinger. Ganz zu schweigen davon, dass das Team die Sauerei wegmachen musste. Den Täter wird er anzeigen, sobald die Polizei ihn ausgemacht hat. Einen vagen Verdacht gebe es.
Diesem Verdacht geht die zuständige Polizeiinspektion Regensburg-Nord gerade nach. Details wollen die Ermittler nicht in der Zeitung lesen. Um einen Nachbarschaftsstreit gehe es aber nicht. Wenn der Täter dingfest gemacht wurde, erwartet ihn voraussichtlich ein Strafverfahren. Fäkalien verteilen gilt sowohl als Ordnungswidrigkeit, als auch als Beleidigung, erklärt Polizeioberkommissar Thomas Hasler. Sachbeschädigung sei das keine, kaputt ist schließlich nichts. Nur ekelhaft.
