Neues Konzept: Hechtonia Berching setzt im Fasching auf mehr Party

Prinzenpaar, Elferratspräsident und mehr Gaudi am Rosenmontag: Die Faschingsgesellschaft Hechtonia Berching ändert einiges in der neuen Saison. Narren können sich aber auch auf Altbewährtes freuen.
Neues Image, neuer Name, neues Konzept: So fasst Katharina Hiemer, Öffentlichkeitsbeauftragte der FG Hechtonia Berching, den ehemaligen Rosenmontagsball in der Europahalle zusammen.
Die neue Rosenmontagsgaudi, wie sie die Hechtonia nennt, soll laut Hiemer weniger Ball-Flair und stattdessen mehr Party-Stimmung in der Europahalle verbreiten. Für die Kostümparty hat die Faschingsgesellschaft dieses Mal keine Tanzband gebucht, sondern eine Stimmungsband. HobNou soll den Gästen wie auf einem Volksfest einheizen, sagt Hiemer.
Neu ist auch, dass es keine feste Platzwahl mehr gibt. Dadurch erhofft sich der Verein eine „dynamischere Atmosphäre“. Auch das Abendmenü entfällt. Statt Braten und Rehragout soll es am 12. Februar eher die „schnelle Küche“ werden, sagt Hiemer. Der Caterer sei zwar noch nicht fix. Die Hechtonia stelle sich aber Gerichte wie Currywurst, Schnitzelsandwich oder ein Schöpfgericht vor.
Rosenmontagsgaudi: Hechtonia Berching plant Überraschung
Auch der Ablauf der Veranstaltung ändert sich. Die Hechtonia verspricht eine „kleine Überraschung, die für Begeisterung sorgen wird“. Um welche es sich dabei handelt, verrät der Verein noch nicht. Freuen können sich Besucher aber auf jeden Fall wieder auf Auftritte der Hechtonia-Tanzgruppen.
Die 105 Aktiven werden dabei von einem neuen Teamkapitän angeführt, vergleicht Hiemer den Elferratspräsident mit einem Fußballkapitän. Stefan Jäger übernimmt dieses Amt, wie auf der Jahresversammlung im Frühjahr bekannt wurde.
Bei diesem Treffen wurde zudem der erste Vorsitzende Florian Weixelbaum in seinem Amt für zwei weitere Jahre bestätigt, ebenso wie Kassierin Anke Lazovic und Schriftführerin Regina Stork. Die übrigen Posten im Vorstand besetzte die Hechtonia neu. Die wesentlichste Veränderung betrifft dabei das Amt des zweiten Vorsitzenden. Der bisherige Elferratspräsident Max Stork übernimmt diesen Posten von Katharina Hiemer, die nun eine von fünf Besitzern ist.
Hiemer freut sich, dass in dieser Saison Corona nicht im Vordergrund stehe: „Das ist supercool.“ Denn in den vergangenen Jahren habe das Vorstandsteam immer doppelte Arbeit gehabt. Sie mussten etwa Alternativen suchen, für den Fall, dass die Pandemie-Vorschriften ihnen einen Strich durch die Planungen machen. Jetzt geht Hiemer davon aus, dass die Veranstaltungen wie gewohnt ohne Einschränkungen über die Bühne gehen können.
Unter anderem tritt die Hechtonia in dieser Saison bei Gardetreffen in Kipfenberg, Wendelstein, Kösching und Geisenfeld auf. Auch auf Prunksitzungen ist der Verein zu Gast, etwa in Schwand, Illesheim und Fürth.
51 Kinder und Jugendliche tanzen bei der Hechtonia Berching
Zudem füllt sich der Terminkalender der insgesamt 51 Kinder und Jugendlichen der Hechtonia langsam. Beim Kindergardetreffen in Kösching, beim Kinderfasching in Berching und im Caritas-Seniorenheim in Berching (12. Februar) tritt der Hechtonia-Nachwuchs auf.
Zu den beständigen Höhepunkten der Hechtonia-Saison gehören der Eröffnungsball am 6. Januar, das große Gardetreffen am 14. Januar und das Kindergardetreffen am 4. Februar.
Hechtonia stürmt das Berchinger Rathaus
Eingeläutet wird die fünfte Jahreszeit wie gewohnt am 11.November um 11.11Uhr. Dann stürmt eine Abordnung der Hechtonia das Berchinger Rathaus. Angeführt wird der Verein dabei von seinem neuen Prinzenpaar. Wer Verena Edbauer und Florian Weixelbaum ablöst, verrät die Faschingsgesellschaft aber erst am 11. November.
