Bauvorhaben in Katzdorf: Teublitzer Stadträte legen sich quer – Neues zum Waldkindergarten

Von Werner Artmann · 1. Oktober 2023 um 17:00

Mit mehreren interessanten Bauanträgen in Katzdorf und Teublitz hatte sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung zu befassen. Mit einer Ausnahme wurde jeweils das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Das BRK, Träger des neuen Kindergartens, hatte eine Nutzungsänderung beantragt. Demnach soll das Heim des Schäferhundevereins als Schutzraum für den Waldkindergarten in Betracht kommen. Die Funktionäre haben sich dazu bereit erklärt, der Stadtrat erteilte das gemeindliche Einvernehmen.

Einstimmig beschloss der Stadtrat ferner, im Anhörungsverfahren bezüglich der Höchstspannungsleitungen Wolmirstedt – Isar und Klein Rogahn/Stralendorf/Warsow/Holthusen/Schossin – Isar keine Einwände zu erheben. Die Trasse verläuft nach Querung der Naab bei Bubach nördlich der Wohnbebauung von Katzdorf, Weiherdorf und Glashütte-Loisnitz durch das Stadtgebiet nach Reuting in das Stadtgebiet Nittenau. Es werden land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke gequert.

Dem Antrag auf Vorbescheid zum Bau eines Einfamilienhauses in der Nähe Naabstraße31 in Katzdorf wurde das gemeindliche Einvernehmen verweigert. Das Vorhaben widerspreche der Darstellung im Flächennutzungsplan und es liege im amtlich festgesetzten Überschwemmungsgebiet der Naab. Somit könne es schädlichen Auswirkungen ausgesetzt werden, heißt es. Im Bereich des Vorhabens befindet sich ferner ein Bodendenkmal.

Dagegen wurde für den Antrag zum Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Naabstraße 28 in Katzdorf das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Ebenso für den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit elf Wohnungen und einem Kinderspielplatz in der Regensburger Straße 4.

Bürgermeister Thomas Beer (CSU) gab bekannt, dass von der Verwaltung für die Erweiterung und Instandsetzung des Stadtparks eine Bewerbung für das Förderprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ eingereicht wurde. Die Auswahl der Projekte trifft der Haushaltsausschuss des Bundestags.

Mit Bescheid vom 21. September bestätigte die Regierung den von der Verwaltung vorgelegten Verwendungsnachweis für den Bau des Geh- und Radwegs nach Verau und die Gesamtzuwendung von 640.000 Euro. Voraussichtlich im Oktober findet bei der Regierung ein Erstgespräch zu den Themen Erstellung eines Verkehrsentwicklungskonzepts und eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) statt.