Gemeinderat Barbing stimmt Millionenprojekt zu: Friesheim bekommt neue Fahrzeughalle

Von Tino Lex · 12. August 2026 um 15:00

In seiner Augustsitzung beschäftigte sich der Barbinger Gemeinderat unter anderem mit dem Thema Umbau und Neubau einer Fahrzeughalle beim Haus der Vereine in Friesheim. Gerhard Gramalla, Geschäftsführer des Architekturbüros Huber, das mit der Planung des Projekts betraut ist, stand dem Gemeinderat Rede und Antwort.

Dabei ging es um Themen wie Aussehen, Funktionalität und Kosten des Um- beziehungsweise Neubaus der Fahrzeughalle. Nötig geworden war der Neubau, weil zwei Fahrzeuge nicht in die alte Halle passen.

Brandschutz gibt den Rahmen vor

Nach einer Begehung unter anderem zum Thema Brandschutz waren eine Ergänzung der Fahrzeughalle empfohlen, ein barrierefreies WC eingeplant und die Rettungswege verortet worden – ebenso ein neuer Eingangsbereich neben Fahrzeughalle.

Aus der Planung gefallen seien ein neues Foyer sowie ein Verbindungsflur zum Feuerwehrhaus. Hier seien keine baulichen Maßnahmen nötig, so der Planer. Allerdings verteuert sich das Projekt um 316 000 Euro. Das bedeutet eine Kostensteigerung von 735 350 Euro auf 1,022 Millionen Euro. Wie Gramalla betonte, seien nun Punkte dabei, die vorher keine Berücksichtigung fanden und somit auch nicht in den Kosten aufgetaucht seien. Bei der Kostenschätzung für das Projekt sei man ziemlich genau gewesen.

Bürgermeister Dominik Schindlbeck erklärte: „Es wird uns eine Million Euro kosten, aber wir wollen es bauen.“ Der Bauantrag der Gemeinde Barbing für dieses Projekt erhielt von allen Gemeinderäten die Zustimmung. Wie Gramalla ausführte, beginne neben der Genehmigungsphase parallel die Werkplanung von November bis April. Gebaut werden wird voraussichtlich bis Juni 2028.

Neuer Ortsheimatpfleger in Barbing

Weitere Punkte der Sitzung waren die Bestellung der Dritten Bürgermeisterin Tanja Felischmann zur Eheschließungsbeamtin sowie die Bestellung verschiedener Gemeinderatsmitglieder. Manfred Mühlhans begleitete die Gemeinde Barbing als Ortsheimatpfleger. Jetzt trat er aus Altersgründen zurück. Das Amt des Ortsheimatpflegers übernimmt Reimund Schnurrer.

„Wie bereits in den letzten Sitzungen angekündigt, sollten aus dem Gemeinderat Ansprechpartner bestellt werden, die sich als Bindeglied zwischen Gemeinde und Bürgern mit unterschiedlichen Fachbereichen befassen sollten“, sprach Bürgermeister Schindlbeck den Tagesordnungspunkt an. Schließlich befasse sich der Gemeinderat jeden Monat mit den Themen. So sei es richtig, dass aus den Reihen des Gremiums parteiübergreifend Beauftragte bestellt würden.

Bürgermeister Schindlbeck wird Energiebeauftragter

Die Vorschläge für die Beauftragten im Bereich Jugend, Tanja Fleischmann und Sebastian Reichl, sowie für Integration/Schwerbehinderte, Melanie Jans und Petra Betz, wurden ebenso angenommen, wie die Beauftragten für Senioren, Christine Kroschinski und Hans-Peter Landsmann. Kultur- und Heimatbeauftragte werden Petra Schmalhofer und Jürgen Deinhart sein. Erste Ansprechpartner für die heimische Wirtschaft werden Andreas Gröschl und Benedikt Jäger sein.

Da Bürgermeister Schindlbeck aus einem Energieunternehmen kommt, war es ihm wichtig, Beauftragter für Energie zu werden. Ihm stehen Wolfgang Höpfl und Stefan Geserer zur Seite. Der Gemeinderat erklärte sich mit der Bestellung aller Beauftragten einverstanden.