Brand in Schreinerei bei Treffelstein: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Von Benjamin Schlegl · 12. August 2026 um 09:26

Am Dienstagabend gab es Großalarm für die Feuerwehren im Inspektionsbereich Waldmünchen im Landkreis Cham: In Edlmühl bei Treffelstein wurde der Brand einer Absauganlage einer Schreinerei gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehren war auch tatsächlich Rauch feststellbar, weshalb die ganze Lüftungsanlage zerlegt und ausgeräumt werden musste. Der Einsatz war nach rund zwei Stunden für die Feuerwehren beendet.

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Der Brand wurde der Leitstelle Regensburg um kurz vor 18.30 Uhr gemeldet, weshalb diese nach dem Schlagwort „B4 – Brand in Schreinerei“ zahlreiche Rettungskräfte in Bewegung setzte. Bereits bei der Meldung wurde von Rauch berichtet und davon, dass keine Menschen in Gefahr sind.

Zur Einsatzstelle eilten daraufhin KBI Norbert Auerbeck mit seinen Kreisbrandmeistern Martin Holler, Benjamin Wachter und Andreas Bierl, außerdem Kräfte von Rettungsdienst und der Fachberater des THW. Alarmiert wurde auch standardmäßig der Schlauchwagenzug des Inspektionsbereichs Waldmünchen.

Rauch kommt aus der Absauganlage

Vor Ort stellten die ersteintreffenden Kräfte fest, dass aus der Absauganlage Rauch kam, es war auch ein deutlicher Brandgeruch feststellbar. Die Einsatzleitung hatte der Kommandant der FFW Steinlohe, Markus Bindl, der vom Einsatzleitwagen der FFW Waldmünchenund von der Unterstützungsgruppe aus Loibling-Katzbach unterstützt wurde. Die Staatsstraße 2154 wurde für die Löscharbeiten komplett gesperrt und der Verkehr umgeleitet, auch weil zahlreiche Einsatzfahrzeuge anrückten.

Als Bereitstellungsraum wurde eine Wiese in der Nähe der Einsatzstelle definiert. Es wurden die Einsatzabschnitte „Brandbekämpfung“ und „Wasserförderung“ gebildet. Für die Lokalisierung des genauen Brandherdes war der Einsatz von Atemschutzgeräteträgern notwendig, die vor allem die Feuerwehren Treffelstein und Tiefenbach stellten. Diese mussten in die Absauganlage hinein und zunächst die Auffangbeutel mit dem abgesaugten Material entfernen. Dabei wurde der Brand eines dieser Beutel festgestellt.

Von einer Wärmebildkamera wurde der Einsatz auch aus luftiger Höhe begleitet. - Foto: Benjamin Schlegl/Kreisbrandinspektion Cham

Für die weitere Brandbekämpfung musste die Anlage zum Teil zerlegt, das Material ins Freie gebracht und abgelöscht werden. Zur Kontrolle des Dachs wurde die Drehleiter der FFW Waldmünchen in Position gebracht, um von oben mit der Wärmebildkamera einen Überblick zu bekommen. Nachdem zunächst nicht klar war, ob zum Löschen auch spezielle Mittel verwendet werden müssen, wurde der Abrollbehälter „Logistik/Schlauch“ mit Sonderlöschmittel von der FFW Waldmünchen hinzugezogen.

Löschwasser aus Hydrant und dem Biberbach

Zur Löschwasserversorgung wurden zwei Leitungen durch weitere Feuerwehren verlegt und das Wasser aus einem Hydranten sowie aus dem nahegelegenen Biberbach entnommen. Außerdem wurden mehrere wasserführende Fahrzeuge, darunter ein großer Abrollbehälter, bereitgehalten. Glücklicherweise war für die Löscharbeiten nur wenig Wasser erforderlich. Nach rund zwei hat die Einsatzleitung „Feuer aus, keine Glutnester mehr sichtbar“ vermeldet. Vermutlich haben die frühe Meldung des Eigentümers und das schnelle Eingreifen der Feuerwehren einen größeren Schaden an dem Objekt verhindert.

Vor Ort wurden von der Einsatzleitung die Abschnitte „Brandbekämpfung“ und „Wasserförderung“ gebildet. - Foto: Benjamin Schlegl/Kreisbrandinspektion Cham

Eingesetzte Feuerwehren: Steinlohe, Treffelstein, Tiefenbach, Waldmünchen, Rötz, Hiltersried, Geigant, Pillmersried, Katzbach bei Geigant, Schönau, Prosdorf, Breitenried, Biberbach, Spielberg, Loibling-Katzbach und Furth im Wald. Zudem waren die Polizei und der Rettungsdeinst unter Leitung von Max Reichold vor Ort.