Aus für KiK in Postbauer-Heng: Wie geht es mit der Filiale in Neumarkt weiter?

Von Sophie Knorr · 7. August 2026 um 17:00

Kleidung, Deko, Haushaltswaren und vieles Weitere zu kleinen Preisen – damit wirbt die Discounterkette KiK. Bislang gibt es im Landkreis Neumarkt drei Standorte. Doch bald wird einer davon schließen.

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Dass die Filiale in Postbauer-Heng schon in zwei Monaten dicht macht, ist nach Angaben des Unternehmens falsch. Stattdessen informiert KiK, dass die Filiale „nach aktuellem Stand zum Ende des Jahres geschlossen werden soll“. Das teilt das Unternehmen auf Nachfrage unserer Mediengruppe mit.

Ein konkreter Schließungstermin stehe allerdings bislang nicht fest, heißt es von Seiten des Unternehmens. Wirtschaftliche Gründe seien für die Schließung verantwortlich. Genauer wollte sich der Discounter zu den Hintergründen auf unsere Nachfrage nicht äußern.

150 Filial-Schließungen bis Ende des Jahres geplant

Bereits im März dieses Jahres hatte KiK angekündigt, 2026 bundesweit rund 150 Filialen aufgeben zu wollen (wir berichteten). Mit mehr als 2200 Standorten in Deutschland bleibe das Unternehmen dennoch stark vertreten, hatte die Discounterkette damals mitgeteilt. Zu möglichen Schließungen im Landkreis Neumarkt hatte sich KiK nicht geäußert.

In einem anonymen Schreiben, das unsere Mediengruppe erreichte, wurde indes Kritik über mögliche Schließungen laut. Der unbekannte Absender warf dem Unternehmen vor, Mitarbeiter zur Kündigung zu drängen.

KiK weist Vorwürfe von anonymen Schreiber zurück

KiK weißt die Anschuldigungen ausdrücklich zurück: „KiK setzt seine Mitarbeitenden weder unter Druck, ihr Arbeitsverhältnis eigenständig zu beenden, noch verfolgt das Unternehmen eine entsprechende Vorgehensweise“, teilt der Dicounter mit.

Im Falle einer Filialschließung würden Mitarbeitende frühzeitig und transparent informiert. Ein respektvoller und fairer Umgang mit den Mitarbeitenden hätten höchste Priorität für KiK. Arbeitsrechtliche Vorgaben würden dabei stets eingehalten werden, äußert sich das Unternehmen. Die Firma betont außerdem: „Die Schließung der Filiale in Postbauer-Heng Ende September trifft nicht zu.“

Auch zu dem Vorwurf des anonymen Schreibers, dass KiK Mitarbeitende dränge, zu kündigen, hatte sich das Unternehmen auf Anfrage unserer Mediengruppe bereits im März geäußert.

Damals hatte KiK mitgeteilt, die Mitarbeitenden im Falle einer Geschäftsaufgabe in anderen Filialen weiter beschäftigen zu wollen. Nach Angaben des Unternehmens trifft dies auch bei der Schließung in Postbauer-Heng zu. Vier Mitarbeitende seien von der geplanten Geschäftsaufgabe betroffen. Von diesen hätten jedoch alle das Angebot erhalten, in einer anderen KiK-Filiale weiterzuarbeiten.

Wie geht es mit der KiK-Filiale in Neumarkt weiter?

Schließt die Filiale in Postbauer-Heng wie geplant Ende des Jahres, verbleiben im Landkreis nur noch die beiden Standorte in Parsberg und Neumarkt. Für die Filiale in der Oberen Marktstraße gibt das Unternehmen Entwarnung: Nach aktuellem Stand gebe es dort keine Schließungspläne.