Leiterin der Realschule Parsberg verabschiedet sich nach 16 Jahren

„Ich war sehr beeindruckt, wie alles gelaufen ist“, erinnert sich Schulleiterin Ingrid Meggl noch heute, als ihr 2010 die Edith-Stein-Realschule in Parsberg vorgestellt wurde. 16 Jahre später blickt sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf ihre Zeit in Parsberg zurück.
16 Jahre sind eine lange Zeit. Aber eine Zeit, die sie unheimlich gerne gegangen ist. Meggl blickt mit einem weinenden und lachenden Auge zurück. Die Schulleiterin hört Ende des Schuljahres auf. „Ich habe diese Zeit genossen“, sagt sie.
Meggl ist in Regensburg geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach der Grundschule ging es ins St. Mariengymnasium, wo sie auch ihr Abitur ablegte. Der Wunsch, Lehrerin zu werden, fußte bei ihr auf der Tatsache, dass sie zum einen ein Faible für Sprachen hatte und zum anderen, weil sie schon immer mit jungen Leuten gerne zusammen sein wollte, um mit ihnen etwas zu unternehmen.
Also besuchte sie im ab Oktober 1982 bis Mai 1989 den Magisterstudiengang in Deutsch und Englisch und schloss diesen mit dem akademischen Grad „Magister Artium“ ab. Von Oktober 1982 bis Juli 1990 hat sie sich auch für das Lehramt Realschule in Deutsch und Englisch an der Uni Regensburg eingeschrieben und absolvierte das erste Staatsexamen.
Realschuldirektorin aus Parsberg war 1985 in den USA
Es folgte von August 1985 bis Mai 1986 ein USA-Aufenthalt. In der Southern Illinois University studierte Meggl weiter und war als Lehrer-Assistentin tätig.
Von September 1990 bis Juli 1991 war sie am Staatsinstitut für die Ausbildung als Realschullehrer und anschließend bis Februar 1992 in der Seminarschule Dachau, daran anschließend hatte sie ihren ersten Einsatz in Rottenburg an der Laaber. Dort legte sie auch ihr zweites Staatsexamen ab.
Vom September 1992 bis Juli 1998 hatte sie die Planstelle an der Realschule für Knaben in Schwandorf inne und wurde auf Lebenszeit verbeamtet. Dann ging es nach München ins Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Dort wurde sie Mitarbeiterin im Referat V.1. 1999 wurde sie zur Zweiten Realschulkonrektorin ernannt, später zur Realschulkonrektorin.
Von Riedenburg über Bogen nach Parsberg
Die letzte Beförderung brachte ihr 2003 eine Stelle an der Realschule in Riedenburg ein und 2005 die Schulleitung an der Realschule in Bogen. Da wurde sie zur Realschulrektorin befördert. Im August 2010 folgten die 16 Jahre an der Realschule in Parsberg.
Sie freute sich von Anfang an, dass ihre neue Schule musisch-künstlerisch gestaltet ist. Neben verschiedenen musikalischen Gruppierungen wie Big Band, Schulband und Klassenbands gab es auch immer erfolgreiche Chorklassenprojekte.
Ich habe immer versucht, eine Schule zu leiten, in der sich Schüler und Lehrer wohlfühlen.Ingrid Meggl
Ingrid Meggl setzte vor allem fort, dass an der Realschule zeitgemäßer und effektiver Unterricht gegeben wird, um die Schülerinnen und Schüler für das Leben fit zu machen, erzählt sie. Nicht nur fortsetzen, war ihre Devise, sondern gleichermaßen alles Gute weiter auszubauen.
Heute herrscht in der Realschule ein lebendiges Schulleben. „Ich habe immer versucht, eine Schule zu leiten, in der sich Schüler und Lehrer wohlfühlen.“ Meggl forderte auch, dass jedes Mitglied an der Schule seinen Beitrag dazu leistet.
Meggl wurde von vielen Seiten beim Abschied bescheinigt, dass sie eine sehr gute Leiterin war, die ihre ganze Kraft dafür eingesetzt hat, dass Schule nicht nur Lernort, sondern auch ein Stück Lebensraum ist.