Verena Heimerl und Leonard Schwarzfischer sind das Trachtenpaar beim Rodinger Volksfest

Verena Heimerl (20) und Leonard Schwarzfischer (21) sind das Trachtenpaar des Jahres beim Rodinger Volksfest.
„Wir sind sehr viel darauf angesprochen worden und freuen uns, dass wir gewonnen haben“, berichtet das junge Paar. Gerechnet haben sie nicht unbedingt damit, „es ist aber sehr schön, dass offenbar viele Freunde und Bekannte für uns abgestimmt haben“.
In Vereinen, bei der Feuerwehr und als Ministranten aktiv
Die beiden sind in Mitterdorf sehr aktiv. Leonhard ist Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr und beim Burschenverein, der 2028 sein 50-jähriges Bestehen feiern wird, sowie als Ministrant aktiv. Dieses Hobby teilt auch seine Partnerin, sie ist auch ebenso bei der Feuerwehr und als Kirtadeandl unterwegs. „Uns macht es viel Spaß, uns einzubringen und mit unseren Freunden unterwegs zu sein“, sind sich die beiden einig.
Mit Tracht verbinden sie Tradition und: „Damit ist man immer gut angezogen“, findet Leonard. Die Lederhose sei auch leicht mit zahlreichen anderen Dingen kombinierbar. „So viele Dirndl habe ich gar nicht, vielleicht vier oder fünf. Aber man kann ja auch so variieren“, erzählt Verena.
Rodinger Volksfest ist etwas Besonderes
Beim Rodinger Volksfest waren sie deshalb auch jedes Mal in Tracht am Start. Zwar haben sie an einem Tag pausiert, „aber dafür waren wir an einem Tag zwei Mal, so dass wir die neun vollgemacht haben“, berichtet Leonard mit einem Schmunzeln. Das Besondere am Fest am Esper seien unter anderem der besondere Flair sowie, dass sie Menschen treffen würden, die man während des Jahres selten sehe, etwa auch aus anderen Ortsteilen oder Kommunen in der Nachbarschaft. Ein weiterer Vorteil: Von Mitterdorf aus ist der Weg zum Fest nicht weit, vor allem, seit es die neue Geh- und Radwegbrücke gibt. Das junge Paar hat sich über die Rückkehr des Riesenrads am Rodinger Fest gefreut, ist aber auch gerne mit der „Super Gaudi“ gefahren.
Das Paar kennt sich seit dem Kindergarten
Das Paar kennt sich bereits seit dem Kindergarten, „ein richtiges Kennenlernen hat es deshalb nicht gegeben“, erzählen sie. In späteren Jahren und mit der Zeit wurde aus Freundschaft mehr, mittlerweile sind die beiden seit knapp vier Jahren fest zusammen. Der Funke endgültig übergesprungen ist bei einem Urlaub mit dem gemeinsamen Freundeskreis in Kroatien. Verlobung und Hochzeit soll es irgendwann geben, die beiden haben damit aber keine Eile, wie sie berichten.
Verena hat vor kurzem ihr Examen zur Physiotherapeutin gemacht und wird in einer Praxis in Roding arbeiten. Leonard dagegen hat sich nach seiner Ausbildung zum Krankenpfleger und zwei Jahren in diesem Beruf bei den Barmherzigen Brüdern in Regensburg umentschieden, an der Berufsoberschule in Cham zunächst das Fachabitur und dann die reguläre Hochschulzugangsberechtigung nachgeholt und wird im Herbst ein Jura-Studium beginnen – wahrscheinlich in Passau.
Roding ist Heimat
Während der Woche wird er deshalb dann eher selten in der Heimat sein, „vielleicht ist das aber auch gut so, dann werde ich nicht so vom Lernen abgelenkt“, bemerkt er schmunzelnd aufgrund seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten in Mitterdorf. An den Wochenenden und in den Semesterferien will er aber in Roding sein, das Paar sieht dort auch langfristig seinen Lebensmittelpunkt. „Es kann sein, dass wir mal eine Zeit weggehen, um auch einmal etwas anderes zu sehen, aber dann werden wir irgendwann auch zurückkommen, hier ist die Heimat“, ist das Paar sich sicher.