Festbier für das Neumarkter Volksfest besteht Zwicklprobe

„Das Volksfest kann kommen“, lautete das Urteil von Neumarkts Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn nach dem ersten Schluck des Festbiers im Keller der Brauerei Glossner. Wobei zum echten Festbier noch ein letzter Schritt fehlt.
Die trübe Flüssigkeit in den Krügen war das Zwickl. Benannt nach dem Zwickelhahn, mit dem Braumeister vor dem Filtern eine Probe aus dem Lagerfass entnahmen. Eben jene Filtration steht den gut 150 000 gebrauten Litern Festbier noch bevor. Danach ist es bereit, klar und bernsteinfarben die Volksfestbesucher ab dem 7. August zu erfreuen. Doch aufgepasst: 5,5 Prozent Alkohol sind nicht ohne und mehr als bei einem normalen Hellen.
Damit geht laut Brauerei-Chef Michael Gloßner aber auch ein vollmundiger, malzaromatischer Geschmack mit leichten karamelligen Noten und einer leichten Hopfenbittere einher. Als süffig beschrieb es auch mancher, der am Mittwoch ein frisch gezapftes Bier im kühlen Lagerkeller der Neumarkter Brauerei verkostete.
Die Halbe des Festbiers auf dem Neumarkter Volksfest kostet 5,40 Euro
Übrigens wird es das Festbier wie schon beim Frühlingsfest nicht mehr nur in der Maß geben. Für 5,40 Euro gibt es eine Halbe, allerdings zeitlich begrenzt auf die Werktage jeweils von 11 bis 15 Uhr. 10,70 Euro kostet die Maß.
Frisch aus der Druckerpresse hatte Thomas Thumann – seit Jahren bei der Stadtverwaltung Hauptorganisator des Volksfests – die neuen Flyer für das Großereignis vom 7. bis 17. August dabei. Darauf zu sehen war das neue Logo des Volksfests, von dem es auch Anstecker geben soll. Das Logo enthält neben dem Riesenrad auch Hinweise auf die Pferdeschau, Blasmusik, das Feuerwerk – und natürlich: das Festbier.