So schön war Kelheims Kreisstadtfest 2026: Zwei Tage für Entdecker, Musikfans und Genießer

Tausende große und kleine Besucher feierten Kreisstadtfest – mit vielfältigem Bühnenprogramm und viel guter Laune. Auch an Tag zwei waren Kelheims Straßenzüge voller Menschen. Ein Rückblick in Bildern.
Rock, Schlager, Indie, waschechte Seemannslieder. Wer am Samstag musikalisch nicht fündig wurde, der war selber schuld. Das Programm war einmal mehr vielseitig. Für (fast) jeden Geschmack war etwas geboten, in den vier großen Altstadt-Straßen und am Alten Markt.



























Ausprobieren, spielen, Auftritte gucken
Am Nachmittag füllte sich zunächst die Altmühlstraße. Dort war die Spiel- und Erlebnisstraße für Kinder und Jugendliche zu finden. „Ist da auch keine Spinne drin?“, fragte an der Fühlstation der Naturmonuments-Ranger wohl nicht nur der kleine Alexander. Der Bürgermeister habe die Frage auch gestellt, verrieten Franziska Jäger und ihre Kollegen.
Nein, Lebendiges war in den Boxen nicht zu finden. Dafür Muscheln, Eicheln, Kieselsteine – und Kronkorken. „Echt, jetzt?“, entfuhr es manchem Besucher. Ja, leider gehöre auch Müll zu dem, was die Ranger so in der Natur aufsammelten.

Bei der Gruppe Kunst konnten Kinder und Jugendliche kreativ werden. Kilian aus Holzharlanden kam eigens mit der Mama zum Kreisstadtfest, um sich über die Pinsolinis zu erkundigen. Rund um Trampoline, Sandkasten oder die Fußball-Dartscheibe gab es viele Auftritte – von der Musikschule bis zum Tanznachwuchs. Von Ballett bis Zumba wurde vieles vorgeführt. Der Applaus vor den Bühnen war den Kindern und Jugendlichen sicher.

Aber auch die ältere Generation feierte gerne mit. Seniorin Gudrun war mit ihrem Rollator und Hündin Jana dabei. „Schön ist‘s“, meinte sie lachend und ging Richtung Alter Markt. „Mal sehen, ob mir die Musik da auch gefällt.“
Lauer Sommerabend und leere „Run to Rome“-Bude
Am Abend wurde es voll auf Plätze und Straßen. Die zweite laue Sommernacht wurden ausgiebig genutzt – fürs Ratschen, Flanieren, Essen und Trinken. Viele Vereine sorgten für Abwechslung.

Nur die Bude von „Run to Rome“ schien im Gegensatz zum Freitag fast verwaist. Was war los? „Na, unsere Lose waren Freitagabend schon alle weg“, freuten sich Lissy Drechsel und Rega Rutte. Nur die letzten Gewinne mussten noch abgeholt werden.
