„Abipfiff“ am Fraunhofer-Gymnasium in Cham unter dem Motto „Die Champions verlassen das Stadion“

Von Mittelbayerische Zeitung · 24. Juni 2026 um 16:21

Am Dienstag hatten die Abiturienten des Fraunhofer-Gymnasiums ihre Schule fest im Griff. Am Morgen war klar – heute ist Abi-Scherz! Die Schule war mit Bannern und Sprüchen dekoriert, rot-weißes Flatterband, Traktoren und Autos sperrten so manchen Park- und Sitzplatz, in der Schule wurden die Lehrer mit witzigen Fotos ihrer selbst begrüßt.

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Noch bevor der reguläre Unterricht startete, ließen die Abiturienten alle anderen Schüler wissen, wie der Abi-Scherz verlaufen wird. Und das taten sie lautstark: Eine Blaskapelle, angeführt von Fahnenträger und Stabführer, marschierte durchs Schulhaus und unterhielt die begeisterten Klassen mit bayerischer Blasmusik.

Ab der ersten Pause ging es im Schulhof rund. Unter dem Motto „Abipfiff – Die Champions verlassen das Stadion“ hatten sich die Abiturienten einiges einfallen lassen. Los ging es mit einem Quiz „Schüler gegen Lehrer“, bei dem zu verschiedenen Fachdisziplinen Fragen gestellt wurden. Außerdem mussten Lehrerzitate den richtigen Lehrern zugeordnet werden oder beim Lehrer-Yoga schwierigste Figuren nachgebildet werden.

Mit dem Fuß hätte Andreas Klebl den Ball schneller ins Tor bekommen, als mit der Wasserspritze! - Foto: Georg Mühlbauer
Gemäß dem Motto „Dabei sein ist alles“ hatten die Schüler und Lehrer riesigen Spaß bei den Wasserspielen! - Foto: Georg Mühlbauer
Auch für die kulinarische Verpflegung war bestens gesorgt. - Foto: Georg Mühlbauer
Grazile Figuren gab es beim Lehrer-Yoga zu sehen. - Foto: Georg Mühlbauer
Grazile Figuren gab es beim Lehrer-Yoga zu sehen. - Foto: Georg Mühlbauer
Beim Staffellauf mit Schwämmen hatten die Schüler die Nase vorn. - Foto: Georg Mühlbauer
Im Pausenhof spielte die Blaskapelle noch ein kurzes Standkonzert bevor die Spiele der Abiturienten losgingen. - Foto: Georg Mühlbauer
Beim Quiz traten die Schüler gegen ihre Lehrer an. - Foto: Georg Mühlbauer
Immer wieder sorgten Wasserbomben für die nötige Abkühlung. - Foto: Susanne Melichar

Dann galt es, Wasserspiele zu absolvieren. Vom Staffellauf mit nassen Schwämmen bis zum Torwandschießen mit einer Wasserspritze war alles dabei. Nass wurde man aber auch von oben, denn immer wieder flogen von der Dachterrasse der Schule Wasserbomben auf die unten stehenden Lehrer. Bei knapp 30 Grad waren die Wasserspritzer ähnlich erholsam wie die kühlen Getränke und die alkoholfreien Cocktails, die es zu erwerben gab. Es gab auch Hot Dogs, leckere Wraps und süße Nachspeisen.

Außerdem konnte man sich die Karten für den Abiturball abholen, und es gab die obligatorische Abizeitung mit Schülersteckbriefen, Lehrerzitaten und Vorher-Nachher-Klassenfotos aus der 5. und aus der 13. Klasse. Während man im Innenhof der Schule gemütlich sitzen konnte, war außerhalb des Pausenhofs der Soccer-Court geöffnet, und die Schüler durften sich beim Fußball-Dart und beim Fußball-Tennis austoben.

Nach zwei Stunden Spiel, Spaß und guter Unterhaltung ging es für die Schüler zurück in den Unterricht, wo noch ein Spiel auf sie wartete. Die Abiturienten hatten im Schulhaus und in den Klassenzimmern kleine Enten-Figürchen versteckt. Wer mehr als fünf gefunden hatte, durfte sich eine süße Überraschung abholen. Erfrischt und gut gestärkt gingen die letzten beiden Schulstunden ganz schnell vorüber.