Kommentar zum Rücktritt von Chamer AfD-Kreisrätin Fischer: Keine Träne für diesen Abgang

Von Martin Hennings · 19. Juni 2026 um 16:34

Überfällig – anders kann man den Rückzug der schrillen Christl Fischer aus der Kreispolitik nicht bezeichnen. Dass die AfD-Politikerin die demokratische Bundesrepublik quasi gleichsetzt mit dem Unrechtsstaat der Nazis, ist ja nur ein weiteres Glied in einer langen Kette von Beleidigungen, Verdrehungen und Unwahrheiten, die sie vornehmlich über Facebook in die Welt geblasen hat. Dass sie sich zudem – als Landratskandidatin – jeder öffentlichen Debatte entzogen hat, kommt erschwerend hinzu.

Lesen Sie hier den Bericht zum Kommentar: Kritik aus allen Lagern: Christl Fischer (AfD) gibt Kreistagsmandat im Landkreis Cham auf

Kaum einer in der Kreispolitik weint ihr eine Träne nach. Nicht mal die eigene Partei, die Fischer offenbar intern zum Rücktritt gedrängt hat. Ob dies aus Überzeugung passiert ist oder nur deshalb, weil man gemerkt hat, dass mit „der Christl“ kein Staat zu machen ist, ist die eigentlich spannende Frage.