Über 60 Russische Schwarze Terrier treffen sich auf Regeninsel in Chamerau

Am vergangenen Wochenende trafen sich wieder die Russischen Schwarzen Terrier auf der Regeninsel in Chamerau zum jährlichen Hundetreffen, das bereits zum dritten Mal stattfand. Die Familie Markovic, die auch eine Hündin dieser Rasse besitzt, hatte eingeladen.
Einem Aufruf in der mittlerweile über eintausend Mitglieder starken Facebook-Gruppe folgten 80 Personen und über 60 Schwarze Russische Terrier.
Hundeliebhaber mit 750 Kilometer langer Anreise
Der sonnige Tag lockte Hundeliebhaber aus ganz Deutschland an – vom Emsland mit über 750 Kilometer Anreise über Bremerhaven bis ins Sauerland. Sogar die Nachbarländer wie die Schweiz, Österreich, Holland und Tschechien waren vertreten. Alle kamen zusammen, um zu feiern und ihre vierbeinigen Freunde spielen zu lassen. Schon am Mittwochnachmittag erreichte der erste Teilnehmer aus dem 650 Kilometer entfernten Wesel, nahe der niederländischen Grenze, den Veranstaltungsort in Chamerau – ein beeindruckender Startschuss für das Treffen.
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Am Samstagvormittag erfüllte bereits freudiges Gebell den großen Parkplatz am Sportgelände des FC Chamerau auf der Regeninsel. Jeder hatte eine eigene kleine Geschichte im Gepäck und freute sich darauf, die anderen Hunde und deren Halter kennenzulernen. Die Luft war voller Vorfreude und Neugierde.
Beim jährlichen Treffen der Schwarzen Russischen Terrier herrschte eine lockere und freundliche Atmosphäre. Jeder brachte seine eigene kleine Geschichte über seine vierbeinigen Freunde mit. Ein Hundebesitzer aus der Nähe von Würzburg, Herr Kujat, plauderte begeistert über seine Erfahrungen. Bevor das Gespräch startete, musste er jedoch seine Bewunderung für Chamerau und dessen Regeninsel zum Ausdruck bringen, wo die Veranstaltung stattfand. Das Veranstalterehepaar Markovic erhielt von ihm ein großes Lob für ihre großartige Organisation des Treffens – es war das dritte Mal, dass sie solch ein großartiges Event ermöglichten.

Barbara Markovic begrüßte die Gäste und sprach ein großes Dankeschön an den FC Chamerau aus, der den Platz zur Verfügung stellte. Der Bürgermeister von Chamerau, Stefan Baumgartner, schaute ebenfalls vorbei und äußerte sich positiv zum Treffen. „Das ist eine großartige Werbung für unsere Gemeinde“, sagte er.
Die Atmosphäre war entspannt und freundlich – ideal für Menschen und Tiere. Während die Hunde sich austobten, konnten die Besitzer bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch kommen. Es wurde viel gelacht, Erfahrungen wurden ausgetauscht und jede Menge wertvolle Tipps zur Hundehaltung wurden gegeben. Ein Höhepunkt war der kleine Hundeparcours, den die Familie Markovic am Nachmittag aufgebaut hatte. Die Hunde zeigten ihr Können und meisterten die Herausforderungen mit Bravour.
Ideale Atmosphäre für Mensch und Tier
Man konnte kaum glauben, wie agil und talentiert diese tüchtigen Tiere waren. Familie Markovic und ihre Helfer, die Familie Baier aus Cham sowie viele andere freiwillige Helfer, haben fantastisch gearbeitet. Von der Organisation der Spiele bis zur Verpflegung der Teilnehmer lief alles wie am Schnürchen. Es war deutlich spürbar, mit wie viel Herzblut dieses Event geplant wurde.
Die Begeisterung und Freundlichkeit der Erwachsenen steckten auch die Kinder an, die fröhlich umherliefen und die Hunde bewunderten. Am Ende des Tages waren alle glücklich und zufrieden. Die Besitzer verabschiedeten sich nicht nur mit neuen Freundschaften, sondern auch mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck. Die Vorfreude auf das nächste Treffen stand in den Gesichtern aller geschrieben. Wer hätte gedacht, dass ein solches Treffen nicht nur für die Hunde, sondern auch für deren Menschen so bereichernd sein kann?