Hitze-Check Nummer 3: So schnitt Regensburg in diesem Jahr ab

Von Heike Haala · 9. Juni 2026 um 11:32

Nach einer roten und einer gelben Karte beim Hitzecheck der Deutschen Umwelthilfe (DUH) war Regensburg über Pfingsten mehrere Tage in Folge die heißeste Stadt Deutschlands. Am Dienstag stellte die Organisation die diesjährigen Ergebnisse vor.

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Wie gehen die deutschen Städte mit ihren Bäumen um? Dieser Leitfrage ging die Studie nach. Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin DUH, bezeichnete diesen Hitzecheck als hochgradig alarmierend. Sie sprach davon, dass deutschlandweit hochgerechnet seit 2018 über eine Million Bäume verschwunden seien.

Um das Ranking zu erstellen, wertete die DUH den Beschirmungsgrad, den Versiegelungstrend in der Zeit zwischen 2018 und 2025 und - wie schon im vergangenen Jahr - den Hitzebetroffenheitsindex aus. Untersucht wurden 195 Städte mit einer Einwohnerzahl über 50000. Regensburg holte sich bei dieser Runde erneut eine gelbe Karte und landete auf Platz 53. Drei Teilergebnisse führen zu diesem Platz im Ranking.

Demnach liegt der Beschirmungsgrad in der Domstadt bei 19,45 Prozent. Der Beschirmungsgrad gibt laut DUH den Anteil der Bedeckung des Bodens durch Vegetation innerhalb der Siedlungs- und Verkehrsfläche an, die höher als 2,5 Meter ist. Werte unter 20 Prozent bezeichnete Metz als extrem alarmierend. Deswegen steht die Ampel für Regensburg bei diesem Ergebnis auf Rot.

Der Versiegelungstrend ergab einen Wert von Plus 0,32 Prozent für Regensburg. Der Versiegelungstrend zeige, wie sich die versiegelte Fläche zwischen 2018 und 2025 innerhalb der Siedlungs- und Verkehrsfläche verändert hat. Als versiegelt wertet die DUH mit undurchlässigen Materialien bedeckten Boden wie Straßen und Gebäude. Hier steht die Ampel für Regensburg auf Gelb.

Wie auch bei der Hitzbetroffenheit. Der Index zeigt für die Domstadt einen Wert von 16,08 an. Der Hitzebetroffenheitsindex ist laut DUH ein Maß dafür, wie stark Menschen in besiedelten Gebieten von Hitze, Versiegelung und fehlendem Grün betroffen sind. Die DUH geht zudem davon aus, dass es in Regensburg zwischen 2018 und 2025 zu einem Verlust von 2873 Bäumen gekommen ist.

Mit diesen Teilergebnissen rangiert die Domstadt in einem Mittelfeld aus 149 Städten, bei denen die Ampel auf Gelb steht – innerhalb dieses Feldes liegt die Domstadt aber weit vorne. Bayernweit landete Regensburg in diesem Jahr auf Platz neun von 17.