Gewitter über Regensburg: Baum umgestürzt – Feuerwehr sperrt wichtige Straße in der Altstadt

Von Philip Hell · 31. Mai 2026 um 13:58

Blitzartig ist am Sonntag ein Gewitter über Regensburg aufgezogen: Touristen flüchteten vor dem Regen – und auch für Autofahrer ist Vorsicht geboten.

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Um kurz nach 13 Uhr verdunkelte sich der Himmel über Regensburg am Sonntag. Von einer Minute auf die andere schlug das Wetter um. Zahlreiche Altstadt-Besucher, darunter auch eine Menge Touristen, wurden davon scheinbar kalt erwischt. In sozialen Medien kursieren Bilder von Café-Freisitzen, die fluchtartig verlassen wurden. Auch die Auslagen der Läden am Fuß der Steinernen Brücke wurden ordentlich durchgewirbelt. Zum Teil gingen Souvenirs zu Bruch. Am Nachmittag wurde die Brücke sogar gesperrt.

Umgestürzter Baum sorgt für Einsatz von Feuerwehr und Polizei in der Regensburger Altstadt

Unweit davon, in der Thundorferstraße, gab es am Nachmittag einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Dort stürzte ein Baum auf die Fahrbahn. Nach ersten Notrufen musste laut Feuerwehr zunächst davon ausgegangen werden, dass eine Person darunter eingeklemmt sei. Diese Meldung bestätigte sich nicht, heißt es in der Mitteilung der Berufsfeuerwehr. Aufgrund mehrerer beschädigter und lose in der Baumkrone hängender Äste gestaltete sich die Beseitigung jedoch sehr aufwendig. Der Baum musste Stück für Stück abgetragen werden, wodurch sich der Einsatz über nahezu drei Stunden erstreckte.

Der Verkehr wurde derweil umgeleitet. Die Donau-Paralle ist im weiteren Verlauf in Richtung Arnulfsplatz allerdings ohnehin noch bis November gesperrt.

Das Gewitter über der Domstadt dürfte sich auch auf die Dult auswirken. Das Volksfest geht am Sonntag nach rund zwei Wochen zu Ende. Insbesondere die Fahrgeschäfte dürften für die Dauer des Unwetters aus Sicherheitsgründen still stehen.

Erst Hitze, dann Regen: Wie wird das Wetter in Regensburg?

Die kommende Woche soll im Vergleich zur vergangenen Woche, in der es zum Teil mehr als 30 Grad warm wurde, deutlich kühler werden. Der Sommer macht also eine Mini-Verschnaufpause.