Waldbrand bei Teublitz sorgte für Großalarm – Zahlreiche Feuerwehren im Einsatz

Von Werner Artmann · 26. Mai 2026 um 21:16

Mehr als 250 Aktive vom verschiedenen Feuerwehren aus dem südlichen Landkreis waren am Dienstag Abend bei einem Waldbrand in der Nähe von Teublitz im Einsatz. Das Feuer erstreckte sich auf einer Fläche von rund 5500 Quadratmetern, erst gegen Mitternacht entspannte sich die Lage.

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Gegen 18.30 Uhr waren am Dienstag mehrere Notrufe eingegangen, in denen von einer Rauchentwicklung im Bereich der Kreisstraße SAD1 im Waldabschnitt „Samsbacher Forst“ die Rede war. Vor Ort, in der Nähe des „Weißen Kreuzes“ in Richtung der Ortschaft Reuting, wurde der Brand einer Waldfläche festgestellt und die Alarmierung der Feuerwehren Teublitz, Münchshofen, Katzdorf, Meßnerskreith, Burglengenfeld, Fischbach, Kaspeltshub, Steinberg am See, Bruck, Schöngras und Schwandorf veranlasst.

Am Ende waren über 250 Einsatzkräfte unterwegs, um das Feuer zu bekämpfen. Auch Kreisbrandrat Christian Demleitne und die beiden Kreisbrandmeister Chrisitoph Spörl (Städtedreieck) und Patrick Allen (Bruck) machten sich ein Bild von der Lage.

Unter der Einsatzleitung von Kommandant Johannes Schindler von der FF Teublitz wurden mehreren Wasserschläuche vom Waldweg am „Weißen Kreuz“ über eine Strecke von 300 Metern bis zum Brandherd verlegt. Zusätzlich waren mehrere Feuerwehrleute mit Löschrucksäcken unterwegs, um die Glutnester zu löschen.

Auch Landwirte aus der Umgebung eilten mit ihren Traktoren und Wasserbehältern zum Ort des Geschehens, um die leeren Wassertanks der Feuerwehrfahrzeuge wieder zu befüllen. So konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden. Mittels Drohnen wurde die Brandfläche von rund 5500 Quadratmetern im Auge behalten.

Laut Kommandant Schindler konnte erst gegen Mitternacht Entwarnung gegeben – das Feuer war größtenteils gelöscht. Über die Nacht waren Brandwachen vor Ort, um das Geschehen zu überwachen. Am Mittwochmorgen ab 7 Uhr rückten rund 30 Aktive von den Feuerwehren Teublitz, Schwandorf, Leonberg und Katzdorf aus, um letzte Glutnester zu löschen.

Die Brandursache ist nicht bekannt, der Sachschaden kann laut der Polizei Burglengenfeld noch nicht beziffert werden. Diese wird die weiteren Ermittlungen übernehmen.