Von Samba bis Blasmusik: Straßenmusikfestival in Furth im Wald trotz kühler Witterung erfolgreich

Das Straßenmusik- und Genussfestival in Furth im Wald am Donnerstag war ein voller Erfolg. Nachdem das Festival im vergangenen Jahr während der Landesgartenschau sehr gut angekommen war, bot das Further Kulturamt am Vatertag die 2. Ausgabe dieses Festivals an.
Ab Mittag traten auf sechs Bühnen im Stadtzentrum 25 Musikgruppen auf: vor dem Café Mühlberger, vor dem Café Korherr am Bayplatz, im Innenhof des Alten Amtsgerichts, bei den Kastanienbäumen auf dem Stadtplatz, vor dem Restaurant „City“ auf dem Stadtplatz sowie beim Gasthaus Stangerl auf dem „Platzl“ an der Ecke Mondschein- und Herrenstraße.
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Für kulinarischen Genuss sorgten nicht nur die örtlichen Gastronomen, sondern auch eine Reihe von Food-Ständen auf dem Stadtplatz. Wegen der Erstkommunion startete das Festival erst um 11.30 Uhr. Nur beim Stangerl begann das Platzerl-Fest bereits am Morgen mit einem Weißwurstfrühstück.





25 Musikgruppen waren zu hören, die unterschiedliche Genres abdeckten. Darunter waren der Further Kirchenchor „Mariä Himmelfahrt“, das Vokalensemble „Cantamus“ und die „Canzonetta Domažlice“ aus Tschechien, die Trommler „Jakolo“ von Siegi Lee Nachreiner und die Samba Percussion „Sarará“ aus Regensburg. Ebenfalls zu hören waren der Handpan-Künstler Tom Flegl oder die Duos „Gsuacht & Gfundn“, „Jeliba“ und „Wicken Chings“.
Daneben gab es Blasmusik von „Chaosblosn“ und historische Klänge von „Crescamus“. „d‘Klamperer“ präsentierten Austro-Rock. Am späten Nachmittag spielte die Schulband der Realschule unter den Kastanien und am Abend die Band „Falsch verbunden“ im Amtsgerichtshof.
Nach einem etwas mageren Start füllte sich der Marktplatz bald. Vom kalten Wind ließen sich die Besucher nicht die Laune verderben. Die Further hätten sich von Wind und Kälte nicht abschrecken lassen, meinte Anna-Lena Fischer, Leiterin der Touristinfo. Tagelang hätten sie die Wetterberichte studiert und überlegt, was zu tun sei. Schließlich wurde beschlossen, das Festival durchzuführen.
Und die Entscheidung war richtig. Es war zwar kühl und windig, aber trocken. Und die Besucher waren vom Festival begeistert. Man darf sich schon auf das Straßenmusik- und Genussfestival 2026 freuen.