Zeitpunkt für Parkplatz-Anlage an der Traubenstraße steht weiter nicht fest

Fragen rund um den Abensberger Bahnhof bestimmten die letzte Abensberger Stadtratssitzung der zu Ende gegangenen Legislaturperiode. Es handelte sich dabei um eine Herzensangelegenheit eines langjährigen, mittlerweile aus dem Gremium ausgeschiedenen Ratsmitglieds.
„Mir liegt das am Herzen“, sprach Richard Zieglmeier (Grüne) in der Ratssitzung am Donnerstagabend, „das Thema begleitet mich, seit dem ich in den Rat gekommen bin“. Im Blick hatte er dabei die mittlerweile vorhandene Unterführung und die Park-and-Ride-Anlage, die entlang der Traubenstraße entstehen soll. Viele Jahre hätte es darüber Debatten gegeben, da es auch darum gegangen sei, den nördlichen Stadtteil ans Zentrum anzubinden.
Auf die Tagesordnung kam das Thema, da Zieglmeier schriftlich bei Bürgermeister Dr. Bernhard Resch (Landwähler Offenstetten) nach dem Sachstand in Sachen Park-and-Ride-Anlage nachgefragt hatte. Immerhin habe er vom Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium Ulrich Lange erfahren, dass die Kommune für die benötigte Fläche eine Nutzungs-Gestattung über 25 Jahre erhalte. Wie berichtet ist vorgesehen, dass man seitens der Stadt die Anlage auf Bahngrund errichtet.
Abensberg wartet auf den Gestattungsvertrag
Zieglmeier verweist in der Anfrage, die dieser Zeitung vorliegt, weiterhin darauf, dass die beiden Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt und Johannes Schätzl sich mit der Bitte um Beschleunigung dieser Nutzungsgewährung an das Eisenbahn-Bundesamt gewandt hatten.
Weder Resch noch Bauamtsleiter Peter Schmid vermochten jedoch Neues zu diesem Thema zu sagen. „Ein Gestattungsvertrag ist bei uns noch nicht eingetroffen“, sagte dazu Schmid. Der Bürgermeister wollte ebenso keine Mutmaßung darüber formulieren, bis wann die Arbeiten erledigt sein könnten. Der Einsatz der Abgeordneten ändere nichts daran, dass man sich mit dem Projekt auf Bahnanlagen bewege und das Unternehmen eben das letzte Wort habe.
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Derzeit gebe es im Bereich des Bahnhofs laut Schmid noch ein anderes Problem. So sei eine notwendige Stützwand hin zur Traubenstraße im Bereich von Kabelschächten errichtet worden. So könne das nicht bleiben. Die Schächte müssen nach seinen Worten verlegt werden. Es handle sich dabei um einen Fehler der ausführenden Baufirma. Man habe die Bahn seitens der Stadt nun aufgefordert, tätig zu werden.
Weitere Zahlen zu den Kindergärten
Zur Frage, ob man sich seitens der Stadt weiter dafür einsetze, dass bei den Treppen zur Unterführung Fahrradschienen angebracht werden, äußerte sich der Bürgermeister nicht. Die Bahn lehne laut Resch das Vorhaben ab, da die Treppenanlagen dafür zu schmal seien.
Auf Nachfrage von Dr. Bastian Bohn (CSU) nannte Hauptamtsleiter Peter Schmid weitere Anmeldezahlen zu den städtischen Kindergärten, nachdem er dies schon in der jüngsten Sitzung des Hauptverwaltungsausschusses getan hatte. Die Einrichtung in Sandharlanden werden ab dem kommenden Kindergartenjahr 75 Mädchen und Buben besuchen. Für den Waldkindergarten wurden 25 angemeldet, beim integrativen Kindergarten 30. Einige wenige freie Plätze gebe es noch im Kindergarten Lummerland, in der Einrichtung in Offenstetten sowie in den Krippen.