Kackschlacht, Hühnerherzen, tote Crackhuren: Plakat für Jahninselfest in Regensburg macht Appetit – auf Punk

Wer einen schwachen Magen hat, darf die Namen der Bands, die für das Jahninselfest in Regensburg gebucht wurden, nicht wörtlich nehmen. Der Organisator gibt Entwarnung: „Das wird kein Ekelfestival!“
Das Jahninselfest ist eine feste Größe im Regensburger Veranstaltungskalender und schaffte es schon öfter Bands nach Regensburg zu holen, die wenig später Hallen füllten – etwa die Linzer Hip-Hopper von „Texta“ oder die Ska-Könige von „Panteón Rococó“ aus Mexiko. Für Menschen, die keinen Punk hören, dürfte sich das Line Up in diesem Jahr aber gewöhnungsbedürftig lesen.
Das Plakat kündigt nicht nur eine Band namens „Kackschlacht“ an, sondern auch „Acht Kilo Hühnerherzen“ und „Die toten Crackhuren im Kofferraum“. Was also wird sich am 5. und 6. Juni auf der Jahninsel abspielen? Rupert Streidl, der das Jahninselfest mit dem Verein Scants of Grace organisiert, gibt auf Nachfrage Entwarnung. „Das wird kein Ekelfestival“, verspricht er. Denn bei diesen Musikern handle es sich um in der Szene bekannte und gefeierte Größen. Ausschließlich deswegen seien diese gebucht worden. „Punk darf das“, erklärt Streidl weiter. Keinesfalls sei es darum gegangen, eine Auswahl von Bands mit möglichst ekelhaften Namen zu präsentieren. Deswegen könne er allen, die diese Headliner noch nicht kennen, nur raten, über ihren Schatten zu springen und sich die Konzerte beim Jahninselfest anzuhören.