Beim Neubau der Flutbrücke in Cham macht der Untergrund Probleme

Bei Chams derzeit prominentester Baustelle gibt’s Probleme. Bei der Flutbrücke sorgt der Untergrund für Kopfzerbrechen.
Die Spundwände für die Pfähle des Neubaus der Brücke lassen sich nicht wie gewünscht in den Boden treiben. „Wir stoßen da auf massiven Fels“, informierte Bürgermeister Martin Stoiber am Dienstabend die Stadträte. Das Problem habe man im Vorfeld trotz Bodenuntersuchung nicht erkannt.
Weiterhin komplett im Zeitplan
Grund zur Sorge sei das aber nicht, beruhigte der Rathauschef. „Die Ingenieure arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung.“ Die Baumaßnahme sei weiterhin „komplett im Zeitplan“, so Stoiber.
Die neue Flutbrücke soll bis Dezember 2026 stehen und rechtzeitig zu Weihnachten wieder befahrbar sein. Problemlos funktioniert nach Einschätzung des Bürgermeisters auch die Umleitung vor Ort, für die eigens eine neue, provisorische Straße gebaut worden ist.