Aus dem Messeverein Furth im Wald wird die Further Eventmanufaktur

Von Alexander Frimberger · 15. April 2026 um 17:00

Der Further Messeverein ist in seiner ursprünglichen Form seit Dienstagabend Geschichte. Vorsitzender Wolfgang Schächtl hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen, um im Anschluss daran im Rahmen einer Pressekonferenz zu verkünden, dass man in Zukunft neue Wege beschreiten werde.

Zu Beginn der Sitzung der obligatorische Jahresrückblick, den Schächtl als ernüchternd bezeichnete. „Worüber soll ich groß berichten, wenn es nichts zu berichten gibt“, fasste er die Situation zusammen. Im vergangenen Jahr und auch in den Jahren zuvor habe es keine öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten gegeben. 2019 hatte der Further Verein zum letzen Mal eine Messe durchgeführt.

Corona hat die Messe zuerst ausgebremst

Danach bremste Corona die ganze Welt und schließlich startete die Vorbereitung auf die Landesgartenschau. Spätestens mit dem Abriss der Festhalle war das Thema durch. Weder das ATT, noch die Parkarena oder die Schulturnhalle eignen sich für eine Frühjahrsmesse.

Dazu seien die Anforderungen der Aussteller zu groß. Außerdem habe sich das Konsum- und Verkaufsverhalten verändert. Schächtl betonte, er verstehe sich aber nicht als Totengräber des Vereins. Er möchte mit seiner Mannschaft in Zukunft neue Wege gehen und den Further Messeverein in die Further Eventmanufaktur umwandeln. Konkrete Ideen wie einen mobilen Verkaufsstand oder eine Eisfläche in der Parkarena gebe es schon.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht über die aktuellen Pläne in unserer morgigen Ausgabe.