Tödlicher Unfall auf der A9: Chamer (21) auf Gegenfahrbahn geschleudert und überfahren

Ein tödlicher Unfall hat sich in der Nacht auf Mittwoch auf der A9 zwischen dem Dreieck Holledau und Schweitenkirchen im Landkreis Pfaffenhofen ereignet. Ein junger Mann aus Cham wurde überfahren.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier: Tödlicher A9-Unfall: Was bisher bekannt ist – und wie die Retter mit dem Erlebten umgehen
Ein 21-jähriger Autofahrer aus Cham geriet nach Polizeiangaben gegen Mitternacht unweit der Raststätte Holledau mit seinem Auto ins Schleudern. Nachdem er gegen die Leitplanke und eine Betonmauer zwischen beiden Fahrbahnseiten geprallt war, sei der Mann mit seinem Auto quer zur Fahrtrichtung zum Stehen gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Er habe noch einen Notruf abgesetzt und sei gemeinsam mit seinem Beifahrer aus dem Auto gestiegen.
Den Angaben zufolge fuhr ein 44-Jähriger aus Halle a.d. Saale mit seinem Auto gegen den 21-jährigen Unfallfahrer und seinen Wagen. Der junge Mann sei mehrere Meter weit auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden, sagte ein Sprecher. Dort habe ihn ein weiteres Auto – am Steuer saß ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Pfaffenhofen – überrollt.
Der 21-jährige Chamer starb noch an der Unfallstelle – sein Beifahrer erlitt Abschürfungen. Der 44-jährige Fahrer wurde schwer verletzt. Die drei Insassen des dritten Autos erlitten einen Schock und wurden vor Ort betreut.
Die A9 blieb während der Bergungsarbeiten in beide Richtungen für mehrere Stunden voll gesperrt. Es bildete sich laut Polizei ein kilometerlanger Stau. Ein Gutachter war vor Ort. Die Polizei ermittelt und will in den kommenden Tagen Zeugen vernehmen.