Nach Tod einer Seniorin in Furth im Wald wird weiter in alle Richtungen ermittelt

Der Tod einer Seniorin, die auf dem Parkplatz des Netto-Marktes zu Fall kam, gibt der Polizei weiterhin Rätsel auf: Ist die Frau ohne Fremdbeteiligung gestürzt oder wurde sie angefahren? Nachdem die Obduktion ergebnislos verlief, ermittelt jetzt das Landeskriminalamt.
Das Obduktionsergebnis liegt vor, bestätigt Jonas Krauß von der Pressestelle der Polizeidirektion Regensburg. Leider habe es keine neuen Erkenntnisse gebracht. Für einen heftigen Pkw-Aufprall typische Verletzungen wie Brüche gab es nicht. Könnte es also sein, dass die Frau von einem Fußgänger geschubst wurde? Auch das kann Krauß nicht ausschließen. Ebensowenig, dass es ein selbstverschuldeter Sturz war.
Es bleiben Zweifel am Selbstverschulden
Doch es bleiben deutliche Zweifel am Selbstverschulden. Man hat Spuren am Ort des Geschehens gefunden, die werden jetzt im Landeskriminalamt München (LKA) geprüft. Wie lange das dauert, könne er von Regensburg aus nicht sagen. Zeugen, die sich bei der Polizei gemeldet haben, konnten auch nichts zur Lösung des Falls beitragen. Die Polizei bittet weiterhin um Mithilfe.
Die Kollegen seien an verschiedenen Tagen immer wieder zu den Zeiten, als sich das Unglück zugetragen hat, vor Ort, um vielleicht doch jemanden zu finden, der etwas gesehen hat. Allerdings stimmt Krauß der Aussage zu: Je mehr Zeit vergeht, um so unwahrscheinlicher ist es, dass noch Zeugen gefunden werden.