Brand im Stadtzentrum von Waldmünchen fordert viele Einsatzkräfte

Von Benjamin Schlegl · 6. April 2026 um 15:52

In tiefer Nacht mussten einige Feuerwehren aus dem Stadtgebiet zu einem Zimmerbrand in einem Wohnhaus im Stadtzentrum von Waldmünchen im Kreis Cham ausrücken. Der Bewohner konnte das Haus selbstständig verlassen, die Feuerwehr Waldmünchen brachte den Brand im Küchenbereich zügig unter Kontrolle.

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Die Leitstelle Regensburg alarmierte um 4.24 Uhr die Feuerwehren aus Waldmünchen, Geigant, Ast, Ulrichsgrün und Hocha zur Einsatzstelle im Stadtzentrum von Waldmünchen, außerdem Kreisbrandinspektor Norbert Auerbeck und Kreisbrandmeister Andreas Bierl sowie eine Besatzung des Rettungsdienstes zusammen mit dem Einsatzleiter des Rettungsdienstes Dominik Lommer. Der Bewohner konnte bereits selbstständig das Haus verlassen, so dass keine Gefahr für Menschen bestand.

Die Ersterkundung ergab, dass der Brand im Küchenbereich im ersten Obergeschoss lokalisiert werden konnte. Dort war der Raum bereits komplett und stark verraucht, so dass schwerer Atemschutz für die Löscharbeiten erforderlich war. Die FF Waldmünchen rückte mit Drehleiter und zwei Löschfahrzeugen an und ließ mehrere Einsatzkräfte mit Atemschutz ausrüsten. Ein erster Trupp konnte rasch zum Brandherd vordringen und eine Abluftöffnung schaffen. Der Brand an einem Elektrogerät, der auf weitere Gegenstände übergreifen konnte, wurde gezielt abgelöscht.

Über die Drehleiter sicherte die Feuerwehr den Einsatz ab. Schlegl/Kreisbrandinspektion Cham - Foto:

Die Drehleiter stellte einen zweiten Rettungsweg sicher, wurde aber sonst nicht weiter benötigt. Mit einer zügig installierten Belüftung konnte das Gebäude rauchfrei gemacht werden. Die Nachlöscharbeiten benötigten noch erhebliche Zeit, da viele angebrannte Gegenstände ins Freie verbracht werden mussten, da der Holzboden zum Teil geöffnet werden musste, um an alle Glutnester zu gelangen.

Mit der Wärmebildkamera wurde sodann noch mehrmals nachkontrolliert. Die anderen anfahrenden Kräfte mussten nicht mehr eingreifen. Nach anderthalb Stunden war der Einsatz für alle Kräfte wieder beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache ausgenommen. Vermutlich konnte durch das schnelle Eingreifen die Brandausbreitung verhindert werden.