Einzigartiker Blick: Neue Brücke führt sicher zur Burgruine Wolfstein bei Neumarkt

Von Michael Schrafl · 1. April 2026 um 16:54

Mit Durchschneiden eines Bandes und Sekttaufe wurde am Mittwoch ein Bauwerk eingeweiht, das mehr ist als nur ein Übergang. Hoch über Neumarkt verbindet die neue Brücke zur Burgruine Wolfstein Vergangenheit und Zukunft – und macht den Zugang zur Burgruine wieder möglich. Doch der Weg bis zur Fertigstellung hatte es in sich und brachte unerwartete Herausforderungen mit sich.

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste haben Staatsminister Albert Füracker, Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn und Jochen Wittmann, Vorsitzender der Wolfsteinfreunde Neumarkt, am Mittwoch die neue Brücke zur Burgruine mit dem Durchschneiden eines Bandes und mit einer Sekttaufe „eingeweiht“.

Dabei hatten die Gäste die Gelegenheit, die Burgruine zu besichtigen und den Turm zu besteigen. Vorsitzender Jochen Wittmann konnte zur Einweihungsfeier auch Baudirektor Wolfgang Schütz vom Staatlichen Hochbauamt, Dr. Petra Schmid von Immobilien Freistaat Bayern, Tobias Heindl vom zuständigen Planungsbüro sowie Holger Liebscher und Florian Schmidbauer von der bauausführenden Firma Strabag AG aus Roding begrüßen.

Finanzminister Albert Füracker sieht Investition als gut angelegtes Geld

Wie OB Ochsenkühn bei seinem Grußwort sagte, ist die Burgruine Wolfstein nicht nur ein steinernes Denkmal hoch über der Stadt – sie ist das Wahrzeichen Neumarkts. Die Wolfsteinfreunde haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Denkmal zu erhalten und mit Leben zu füllen. Ochsenkühn unterstrich: „Ihr seid seit Jahren die Seele dieses Ortes.“ Dank sagte der OB allen, die an der Planung, Umsetzung und Finanzierung der Burgbrücke beteiligt waren.

Wie Finanzminister Füracker sagte, wurde die marode Holzbrücke durch eine kombinierte Stahl-Holzkonstruktion ersetzt. Eine große Herausforderung für die Firma sei die Baustelleneinrichtung – der Gerüstbau – gewesen.

Die Baukosten für die 22 Meter lange und 2,5 Meter breite Brücke beliefen sich auf 412 000 Euro. Großes Lob galt der Baufirma Strabag, die das Bauwerk in viereinhalb Monaten errichtet hatte. Das hier investierte Geld sei gut angelegt, meinte Füracker, gilt es doch das kulturelle Erbe für die Zukunft zu erhalten.