Mehrere Filialen in Regensburg betroffen: Niederbayerischer Schuhhändler Sutor insolvent

Von Philip Hell · 1. April 2026 um 18:00

Der Schuhhändler Sutor ist in finanzielle Schieflage geraten: Das niederbayerische Unternehmen mit Sitz in Altdorf bei Landshut, das auch mehrere Filialen in Regensburg betreibt, befindet sich in einem Insolvenzverfahren.

Video ansehen

Das geht aus einer Mitteilung im Portal „insolvenzbekanntmachungen.de“ hervor. Demnach wurden die Verfahren unter anderem gegen die „Sutor Schuh GmbH“, und die „Sutor GmbH & Co. KG“ am Montag um 9 Uhr in Landshut eröffnet. Das Unternehmen sitzt in Altdorf, unweit der niederbayerischen Bezirkshauptstadt. Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Schuldnerin werde wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet, heißt es.

Dabei werde die Eigenverwaltung angeordnet. Das heißt, das Unternehmen darf die Insolvenzmasse unter Aufsicht eines Sachverwalters selbst verwalten. Dabei handelt es sich um den Rechtsanwalt Oliver Schartl aus dem oberbayerischen Hallbergmoos.

Insolvenz in Bayern: Wie geht es mit den Sutor-Filialen in Regensburg weiter?

Das Unternehmen Sutor wurde 1934 in Landshut gegründet. Branchendienste berichten, dass die Firma Anfang des Jahres von dem Berliner Unternehmer Steffen Liebich übernommen wurde. Dem Bericht zufolge hat Sutor rund 400 Mitarbeiter und betreibt 41 Filialen. Darunter auch einige in Regensburg. Sutorfilialen gibt es in der Domstadt an durchaus prominenten Lagen. Ein Geschäft befindet sich etwa unweit des Neupfarrplatzes im Herzen der Altstadt, ein anderes in der Maximilianstraße, nicht weit vom Regensburger Hauptbahnhof entfernt. Auch im Donaueinkaufszentrum betreibt der Schuhhändler mit niederbayerischen Wurzeln ein Geschäft.

Wie es mit den Filialen in Regensburg und an anderen bayerischen Standorten weitergeht, ist derzeit nicht bekannt. Auf Anfrage sagte Sachverwalter Schartl, er sei nicht zuständig. Derartige Fragen müsse die Unternehmensleitung beantworten. Von dort kam bislang keine Antwort.