Neue Schulleiterin am Gymnasium in Nabburg: Anja Wiesner war zuvor Stellvertreterin

Mit Musik, persönlichen Worten und viel Wertschätzung ist Dr. Anja Wiesner am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium in Nabburg offiziell als Schulleiterin eingeführt worden. Den Festakt eröffnete die Big Band des JAS unter der Leitung von Stefan Schindler schwungvoll und setzte damit gleich zu Beginn einen passenden Ton für die Feierstunde.
Zu den Gratulanten zählten neben dem Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in der Oberpfalz, Leitender Oberstudiendirektor Carsten Böckl, auch Landrat Thomas Ebeling (CSU), Nabburgs Bürgermeister Frank Zeitler (CSU), Vertreter der Schülerschaft, der Elternbeirat, der Förderverein sowie das Kollegium. Ebenfalls anwesend waren mit Franz Xaver Huber und Christian Schwab zwei Vorgänger Wiesners im Schulleiteramt.
Wiesner selbst begrüßte die Gäste mit sichtlicher Freude. Besonders dankte sie der Big Band für die musikalische Umrahmung und betonte die Bedeutung der vielen Menschen, die Schule im Alltag tragen – von Lehrkräften über Verwaltungskräfte bis hin zu den Mitarbeitenden, „die dafür sorgen, dass das Haus am Laufen bleibt, sauber bleibt und dass keiner hungrig im Unterricht sitzen muss“. Gleichzeitig hob sie den starken Zusammenhalt innerhalb der Schulfamilie hervor.
Eine tragende Persönlichkeit
Carsten Böckl würdigte die neue Schulleiterin in seiner Ansprache als „a perfect match“ für das Nabburger Gymnasium. Als die Nachricht von ihrer Ernennung bekannt geworden sei, sei die Reaktion im Kollegium von „großer Freude, von einhelliger Zustimmung, ja fast von Erleichterung“ geprägt gewesen. Wiesner sei am JAS keine Unbekannte, sondern „eine tragende Persönlichkeit, die die Erzählung schon lange mitprägt“.
Seit 2003 ist Wiesner am JAS tätig, seit acht Jahren wirkte sie als stellvertretende Schulleiterin. Böckl hob besonders ihre Verlässlichkeit und Führungsstärke hervor. Wenn man sich an sie wende, wisse man: „It will be handled.“ Wiesner verbinde Klarheit mit Menschlichkeit, Kritik formuliere sie „straight to the point“, aber nie verletzend. Auch dass sie trotz der neuen Aufgabe ihre fünfte Klasse weiter unterrichte und ihren Q13-Kurs bis zum Abitur begleite, sei Ausdruck großen Pflichtbewusstseins und einer engen Bindung an die Schülerinnen und Schüler.
Schule als Gemeinschaft erleben
In ihrer eigenen Rede umriss Wiesner, wofür Schule für sie stehen soll. Das JAS solle „ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlen kann“, zugleich aber auch ein Ort, an dem jungen Menschen vermittelt werde, „dass es sich lohnt, sich anzustrengen“.
Besonders am Herzen liege Anja Wiesner, dass alle, die dort lernen oder arbeiten, Schule mit Positivem verbinden und als Gemeinschaft erleben.