Nach schwerem Rallye-Unfall: Albert von Thurn und Taxis Beifahrerin meldet sich

Von Christian Eckl · 14. März 2026 um 13:15

Nach Albert von Thurn und Taxis schwerem Unfall bei einer Rallye in der Steiermark sitzt der Schock tief. Doch schon kurz nach dem Ereignis konnte seine Mutter Entwarnung geben – zumindest operiert werden muss nicht. Jetzt hat sich die Beifahrerin des Regensburger Adeligen zu Wort gemeldet. Sie ist wie Albert im Krankenhaus.

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Noch in der Nacht von Freitag auf Samstag schrieb Jara Hain, die Beifahrerin, in einer Story auf Instagram: „Überwältigt von all der Unterstützung und den Gute-Besserung-Nachrichten nach unserem Unfall auf der SS4“ - dabei handdelt es sich um eine Werteprüfung im Rennsport. Hain schrieb weiter: „Wir sind beide okay trotz der Umstände. Danke an Euch alle!“ Hain postete zudem ein Emoji, das betende Hände zeigt.

Damit spricht sie wohl auch ihrem Fahrer Fürst Albert von Thurn und Taxis aus der Seele. Der hatte nach Angaben des Rallye-Veranstalters von „sieben Schutzengeln“ gesprochen. Offenbar war ein Käfig im Fahrzeug, der zusätzlichen Schutz bietet bei Unfällen, ein echter Glücksfall.

Der Unfall ereignete sich auf der vierten Sonderprüfung „Pössnitz – Panoramastraße II“. Von Thurn und Taxis war dort mit einem Skoda Fabia RS Rally2 unterwegs, als der Wagen von der Fahrbahn abkam. Das Auto wurde bei dem Absturz massiv beschädigt.

Im Fahrzeug eingeklemmt

Der Regensburger und seine Beifahrerin Jara Hain waren zunächst im Fahrzeug eingeklemmt. Die Rennärztin traf rasch an der Unfallstelle ein, auch die nachfolgenden Fahrer wurden sofort gewarnt. Die laufende Etappe wurde daraufhin neutralisiert zu Ende gefahren.

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Für den 42-jährigen Regensburger wurde anschließend ein Rettungshubschrauber angefordert. Er wurde mit Verletzungen im Rückenbereich in ein Krankenhaus nach Graz gebracht. Auch Co-Pilotin Hain klagte über Schmerzen an der Wirbelsäule und kam zur Untersuchung ins Landeskrankenhaus Wagna.

Feuerwehr und Rettungskräfte bargen das schwer beschädigte Rallyeauto später mit einem Kran aus dem Gelände.

Das sagt Fürstin Gloria

Gloria von Thurn und Taxis, die Mutter des zwölften Fürsten, konnte gegenüber der Mediengruppe Bayern allerdings vorsichtig Entwarnung geben. Auf Anfrage teilte die Adelige mit: "Es muss Gott sei Dank nicht operiert werden."

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Trotz des spektakulären Unfalls wurde die Veranstaltung anschließend fortgesetzt. Nach vier Prüfungen lag zu diesem Zeitpunkt der Österreicher Michael Lengauer im Skoda Fabia RS Rally2 in Führung. Der zuvor dominierende Seriensieger Simon Wagner im Hyundai i20N Rally2 Step2 lag dahinter.

Schon 2025 sorgte spektakulärer Unfall für Schlagzeilen

Die Rebenland Rallye gilt als einer der traditionsreichen Läufe im österreichischen Rallye-Kalender – und hat bereits im vergangenen Jahr mit einem spektakulären Unfall für Schlagzeilen gesorgt, als ein Fahrzeug in den Weinbergen nahe eines Buschenschanks landete. Diesmal traf es einen der bekanntesten deutschen Teilnehmer: den Regensburger Albert von Thurn und Taxis.

Albert von Thurn und Taxis ist das zwölfte Oberhaupt der Familie. Als dieses nennt er sich Fürst, eine Bezeichnung, die eine Art Ehrenbezeugung ist. Sein bürgerlicher Name lautet Albert Prinz von Thurn und Taxis. Die besonderen Familiengesetze, der sogenannte Fideikommiss, geben vor, dass allein der männliche Erbe das Familienvermögen und beispielsweise das Schloss St. Emmeram, eines der bedeutendsten einstigen Klosteranlagen Bayerns, erbt. Bislang hat er keinen Nachkommen.