Schreck in Regensburg: Albert von Thurn und Taxis verunglückt bei Rallye in Österreich

Großer Schreck im Fürstenhaus: Der Regensburger Unternehmer und Rennfahrer Albert von Thurn und Taxis ist am Freitag bei der Rebenland Rallye in der Südsteiermark schwer verunglückt. Sein Fahrzeug kam während einer Wertungsprüfung von der Strecke ab und stürzte rund fünfzig Meter einen Abhang hinunter. Seine Mutter Gloria von Thurn und Taxis hat sich dazu jetzt geäußert.
Der Unfall ereignete sich auf der vierten Sonderprüfung „Pössnitz – Panoramastraße II“. Von Thurn und Taxis war dort mit einem Skoda Fabia RS Rally2 unterwegs, als der Wagen von der Fahrbahn abkam. Das Auto wurde bei dem Absturz massiv beschädigt.
Albert von Thurn und Taxis und Beifahrerin eingeklemmt
Der Regensburger und seine Beifahrerin Jara Hain waren zunächst im Fahrzeug eingeklemmt. Die Rennärztin traf rasch an der Unfallstelle ein, auch die nachfolgenden Fahrer wurden sofort gewarnt. Die laufende Etappe wurde daraufhin neutralisiert zu Ende gefahren.
Hubschrauber bringt Sohn der Fürstin in Grazer Krankenhaus

Für den 42-jährigen Regensburger wurde anschließend ein Rettungshubschrauber angefordert. Er wurde mit Verletzungen im Rückenbereich in ein Krankenhaus nach Graz gebracht. Auch Co-Pilotin Hain klagte über Schmerzen an der Wirbelsäule und kam zur Untersuchung ins Landeskrankenhaus Wagna.
Feuerwehr und Rettungskräfte bargen das schwer beschädigte Rallyeauto später mit einem Kran aus dem Gelände.
Das sagt Fürstin Gloria
Gloria von Thurn und Taxis, die Mutter des zwölften Fürsten, konnte gegenüber der Mediengruppe Bayern allerdings vorsichtig Entwarnung geben. Auf Anfrage teilte die Adelige mit: "Es muss Gott sei Dank nicht operiert werden."
Hier lesen Sie: Stern-Center beendet Sponsoring bei den Regensburger Thurn und Taxis Schlossfestspielen
Trotz des spektakulären Unfalls wurde die Veranstaltung anschließend fortgesetzt. Nach vier Prüfungen lag zu diesem Zeitpunkt der Österreicher Michael Lengauer im Skoda Fabia RS Rally2 in Führung. Der zuvor dominierende Seriensieger Simon Wagner im Hyundai i20N Rally2 Step2 lag dahinter.
■ Die Rebenland Rallye gilt als einer der traditionsreichen Läufe im österreichischen Rallye-Kalender – und hat bereits im vergangenen Jahr mit einem spektakulären Unfall für Schlagzeilen gesorgt, als ein Fahrzeug in den Weinbergen nahe eines Buschenschanks landete. Diesmal traf es einen der bekanntesten deutschen Teilnehmer: den Regensburger Albert von Thurn und Taxis.