CSU bleibt stärkste Kraft in der Gemeinde Bodenwöhr – Bürgerliste gewinnt Platz hinzu

Von Jonas Neubauer · 10. März 2026 um 11:00

Mit der Kommunalwahl hat sich auch die Zusammensetzung des Gemeinderats in Bodenwöhr leicht verändert. Insgesamt umfasst das Gremium weiterhin 16 Sitze. Stärkste Kraft bleibt die CSU, die allerdings ein Mandat verliert. Gleichzeitig kann die Bürgerliste Bodenwöhr (BLB) einen Sitz hinzugewinnen, während die Freie Wählergemeinschaft (FWG) und die SPD ihre bisherigen Ergebnisse halten.

Nach dem vorläufigen Endergebnis der Gemeinderatswahl 2026 entfallen künftig sechs Sitze auf die CSU. BLB und FWG stellen jeweils vier Gemeinderäte, die SPD bleibt mit zwei Mandaten vertreten. Damit bleibt die CSU zwar stärkste Fraktion, ihr Vorsprung gegenüber den beiden anderen Gruppierungen fällt jedoch kleiner aus als in der vergangenen Wahlperiode.

Bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 2020 hatte sich der Gemeinderat noch aus sieben CSU-Vertretern, vier Mitgliedern der FWG, drei Gemeinderäten der BLB sowie zwei SPD-Vertretern zusammengesetzt. Während die FWG und die SPD ihre Mandatszahl halten konnten, gewinnt die BLB ein zusätzliches Mandat hinzu. Die CSU verliert dagegen einen Sitz.

Eine Besonderheit ergibt sich aus der Bürgermeisterwahl. Amtsinhaber Georg Hoffmann (CSU) wurde im Amt bestätigt. Als Bürgermeister gehört er dem Gemeinderat kraft Amtes an, ist jedoch nicht Teil der CSU-Fraktion. Dadurch rückt aus der CSU-Liste Carina Hoffmann in das Gremium nach und verstärkt die Fraktion.

Mit dem Wahlergebnis bleibt das Kräfteverhältnis im Bodenwöhrer Gemeinderat insgesamt relativ stabil, auch wenn sich die Gewichte leicht verschieben. Während die CSU weiterhin stärkste Fraktion stellt, sind BLB und FWG nun gleich stark vertreten und verfügen jeweils über vier Sitze im Rat. Zusammen halten beide Gruppierungen damit die Hälfte der Mandate.

Für die kommende Wahlperiode bedeutet das, dass Entscheidungen weiterhin in enger Abstimmung zwischen den Fraktionen getroffen werden müssen. Gerade bei größeren Projekten und langfristigen Entwicklungen der Gemeinde dürfte die Zusammenarbeit im Gemeinderat eine zentrale Rolle spielen.