Vorerst werden Schlaglöcher auf der Neumarkter Ringstraße nur ausgebessert

Von Eva Gaupp · 23. Februar 2026 um 12:19

Auf der Ringstraße können Autofahrer ihre Stoßdämpfer und Federung testen. Denn durch Schnee und Frost in diesem Winter hat der ohnehin schon demolierte Straßenbelag noch mehr gelitten. Löcher tun sich auf, die Reifen hoppeln über Asphaltflicken. Und es werden noch einige dazukommen, wie Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn ankündigt.

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„Wir sind regelmäßig draußen, um die Straße auszubessern.“ Vorerst wird der Straßenbelag noch mit sogenanntem Kaltasphalt geflickt. Aber zusammen mit der Bahnhofstraße habe die Ringstraße oberste Priorität, wenn es darum geht, Neumarkts Straßen zu sanieren, verspricht das Stadtoberhaupt. Auch wenn die Stadt angesichts der bundesweit lahmenden Konjunktur jede Ausgabe sehr genau prüft, stehe die Infrastruktur ganz oben auf der To-do-Liste.

Doch so einfach ist es nicht: Bevor die Bahnhofstraße saniert werden kann, muss der Generalentwässerungsplan aktualisiert werden, gibt Ochsenkühn zu bedenken. Erst wenn man konkret wisse, ob der Kanal modernisiert und angesichts der immer häufiger auftretenden Starkregen ertüchtigt werden muss und mit welchen Kosten dafür zu rechnen ist, könne man mit der Sanierung der Straße beginnen.

Und auch bei der Ringstraße ist eine Sanierung allein nicht möglich. „Wir müssen die Radwege in der Ringstraße bei der Planung mitdenken“, sagt Ochsenkühn. Das Radverkehrskonzept widmet sich besonders der Kreuzung von Ringstraße/Florianstraße mit dem Kurt-Romstöck-Ring. Denn mit dem Ausbau des Rings müsse eine sichere Querung für Radfahrer gewährleistet sein – zumal gerade dort jeden Tag sehr viele Schüler unterwegs sind.

Viele Schüler in Neumarkts Ringstraße unterwegs

Auch die Kreuzung Freystädter Straße und Ringstraße steht im Fokus des Stadtplanungsamts beim Radverkehr: Denn auch dort seien sehr viele Schüler mit dem Fahrrad unterwegs. Die Behörde empfiehlt, „den Radverkehr im Mischverkehr der Zone 30 zu führen“. Das bedeutet: Der Radweg soll auf Ebene der Straße geführt werden.

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„Die Ringstraße ist zu wichtig, als dass wir sie lange sperren könnten“, betont Markus Ochsenkühn. Deshalb müsste eine Sanierung in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Dafür braucht es eine umfassende Planung, die noch etwas Zeit in Anspruch nimmt.