Zum Chamer Campusforum: Einsatz von Robotik birgt Chancen und Gefahren

Von Marius Göhl, Theresa Baumann · 21. Februar 2026 um 15:00

Das Campusforum am Campus der Technischen Hochschule in Cham zeigt die Schnittstellen von Mensch und Roboter auf. Mit Robotern können Arbeitsschritte im Alltag effizienter gestaltet werden. Das halten MZ-Reporter Marius Göhl und Theresa Baumann von dieser Entwicklung.

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Zwischen Faszination und Unverständnis

Wenn sich Faszination und Unverständnis treffen: So könnte man den Moment beschreiben, als der Roboter vor mir steht und mir die Hand reicht. Dann macht der Roboter die nächsten Schritte. Das Kopfkino startet. Ein Roboter auf dem Fußballplatz, im Haushalt oder im Restaurant. Nach der Basketballfrage sagt Nazar Kononiuk, dass man besser nützliche Dinge mit Robotern machen solle. Da bleibt nur zu hoffen, dass alle, die an der Forschung beteiligt sind, seine Worte erhören. Denn selten waren Chance und Gefahr so nah beieinader. Wieder einmal zeigt sich: Die Dosis macht das Gift.

Ethische Grenzen klar definieren

Zwar halten humanoide Roboter viele Chancen bereit, doch stellt sich die Frage: Wollen wir diese wirklich vollständig ausloten? Gerade weil die Roboter so menschenähnlich sind, erscheint es effizient, sie Aufgaben übernehmen zu lassen, für die Fachkräfte fehlen. Doch Fakt ist: In vielen Berufen, wie etwa in der Pflege, kann der Roboter dem Menschen nicht das Wasser reichen. Noch nicht – denn die Technikbranche entwickelt sich rasant weiter. Umso wichtiger ist es, frühzeitig ethische Grenzen zu definieren: Wo darf Technik unterstützen – und wo darf sie den Menschen nicht ersetzen?