Wenn die Stadt Regensburg den Autofahrern wieder mal die lange Nase zeigt

Von Christian Eckl · 12. Februar 2026 um 05:00

Gehen Sie mal in die Obermünsterstraße. Dort hat der Autoverkehr jetzt keinen Platz mehr. Stattdessen hat man Metallgestelle aufgebaut, die im Sommer möglichst grün werden sollen, im Winter aber wirken, als hätte man eine Baustelle vergessen.

Hauptsache, keine Parkplätze mehr, haben sich da die üblich Verdächtigen gedacht, denn obwohl die Zahl der zugelassenen Autos immer weiter steigt in Regensburg, streicht die Stadtpolitik einfach immer mehr Parkplätze weg. Sollen die Leute doch mit dem subventionierten Lastenradel kommen, denkt sich die Stadtpolitik da wohl.

Kommen wir halt gar nicht mehr, denken sich aber viele, die bisher aus dem Landkreis in die Stadt gekommen sind, um hier einzukaufen. Rund um den früheren Kaufhof verfällt alles vor sich hin. Das Welterbe Regensburg wurde in den vergangenen Jahren systematisch runtergewirtschaftet.

Dass Autos den Innenstadtkern nicht besser machen, ist schon klar. Aber eines sollte man doch merken: Wenn man immer das gleiche tut, darf man nicht erwarten, dass etwas anderes dabei herauskommt.

Sollte man die Altstadthändler also endgültig weiterhaben wollen, wie wäre es damit, noch mehr Parkplätze zu streichen und vielleicht noch mehr Durchfahrtssperren zu bauen? Hat ja super funktioniert!