Die Regensburger Oberbürgermeisterin muss handeln statt hoffen

Von Juliana Ried · 4. Februar 2026 um 19:00

Nahezu einstimmig beschloss der Planungsausschuss des Stadtrats im Herbst 2024, dass nur noch Anwohner und berechtigte Anlieger in dringenden Fällen durchs Obermünsterviertel fahren dürfen. Umgesetzt ist das nicht.

Die „Sofortmaßnahmen“, die von Fahrradparkplätzen bis zu neuen Rankgerüsten für Pflanzen reichten, kamen zwar im Mai 2025, die öffentlichen Parkplätze verschwanden dafür. Eine Beschilderung, die die Durchfahrt untersagt, kam nicht. Brücke-Stadtrat Florian Rottke monierte das wieder und wieder – weil er immer dieselbe Antwort bekam. Die Oberbürgermeisterin ist für solche Schilder, das Ordnungsamt dagegen.

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Neu war am Dienstag im Planungsausschuss nur, wie offen die OB einräumte, dass sie auf Beschilderung „hofft“ und sich bislang also nicht durchsetzen konnte gegen ihr Amt. Das müsste sie aber. Sonst ist der Stadtratsbeschluss ein Papiertiger, der die Akzeptanz für die Verkehrsberuhigung der Altstadt nicht größer, sondern kleiner macht.