Sprengstoffähnliche Gegenstände im Landkreis Regensburg: A3 zehn Stunden gesperrt

Von Mittelbayerische Zeitung · 30. Januar 2026 um 06:45

Bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle auf der A3 an der Anschlusssstelle Wiesent/Wörth an der Donau sind sprengstoffverdächtige Gegenstände entdeckt worden. Die Polizei hat daraufhin zwei Personen vorläufig festgenommen und die Autobahn im Landkreis Regensburg in beide Richtungen gesperrt. Spezialisten rückten an, um die Lage abzusichern und weitere Gefahren auszuschließen. Kurz vor 9 Uhr wurde ein Teil der Gegenstände gesprengt. Gegen 10.30 Uhr wurde die A3 in Richtung Nürnberg wieder freigegeben, um 12 Uhr schlussendlich auch Richtung Passau.

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Zu diesem Artikel gibt es ein Update: Sprengstoff auf der A3 im Landkreis Regensbug? Was wir wissen und was nicht

Wie die Polizei berichtet, haben Beamte bei einer Verkehrskontrolle sprengstoffverdächtige Gegenstände sichergestellt. Betroffen waren eine Fahrerin sowie ihr Beifahrer, die in einem schwarzen BMW unterwegs waren. Ob es sich um eine verdachtsunabhängige oder gezielte Kontrolle handelte, blieb zunächst unklar.

Die Kontrolle fand in der Nacht auf Freitag gegen 2 Uhr auf der A3 statt. Die beiden Insassen wurden vorläufig festgenommen, nachdem die verdächtigen Gegenstände im Fahrzeug entdeckt worden waren. Es handle sich um mehrere Gegenstände, sagte Polizeisprecher Jonas Krauß: „Wie viele es genau sind, klären derzeit die Spezialisten des LKA.“

Sprengstoffähnlicher Gegenstand gesprengt

Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts unterstützen die Einsatzkräfte vor Ort. Sie sollen den Fund untersuchen und gegebenenfalls entschärfen. Die Ermittlungen zu Herkunft und Art der sichergestellten Gegenstände dauern an.

Ein sprengstoffähnlicher Gegenstand sollte zur weiteren Analyse transportiert werden. Da dieser laut Polizei nicht handhabungssicher war, wurde ein Teil davon gegen 8.45 Uhr durch Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes kontrolliert gesprengt. Die Detonationen hätten „einen lauten Knall“ ergeben, sagte ein Polizeisprecher.

Autobahn A3 im Landkreis Regensburg war weiträumig gesperrt

Zur Gefahrenabwehr sperrte die Polizei die A3 in beide Fahrtrichtungen. In Richtung Passau war die Strecke zwischen den Anschlussstellen Rosenhof und Wiesent betroffen, in Richtung Nürnberg ab der Anschlussstelle Tiefenthal. Mehrere Einsatzfahrzeuge waren vor Ort, um den Bereich weiträumig abzusichern.

In Richtung Nürnberg ist die Autobahn seit etwa 10.30 Uhr wieder frei. Rund um den Fundort seien Beamten aber immer noch mit der Suche nach weiteren Spuren beschäftigt. In Richtung Passau war die A3 bis 12 Uhr gesperrt, ehe der Verkehr freigegeben wurde.

Umleitung über die B8 war zeitweise überlastet

Zuvor war der Verkehr auf der A3 bei der Anschlussstelle Rosenhof in Fahrtrichtung Passau ausgeleitet worden. Die Umleitung auf der B8 war zwischendurch überlastet. Die Polizei riet Verkehrsteilnehmern, das Gebiet weiträumig zu umfahren.