Zum Stellenabbau bei Aumovio in Regensburg: Wir sind keine Insel der Glückseligen

Von Christian Eckl · 27. Januar 2026 um 18:20

Schlechte Nachrichten aus der Wirtschaft sind längst keine abstrakte Größe mehr – sie treffen Ostbayern ganz konkret. Werkschließungen und Stellenabbau zeigen: Die politischen Versäumnisse der vergangenen Jahre haben reale Folgen. Jetzt geht es um eine gemeinsame Kehrtwende, bevor aus Einzelfällen ein trauriger Dauerzustand wird. Ein Kommentar.

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Lesen Sie einen ausführlichen Bericht zum Thema: Über 100 Stellen bei Aumovio in Regensburg in Gefahr: „Die Stimmung kippt“

Dass die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland Auswirkungen auch auf Ostbayern haben würden, war klar. Die Frage war nur, wie schwer es uns trifft und wie viele Arbeitsplätze die desaströsen politischen Entscheidungen der vergangenen Jahre kosten werden. Dass wir nicht auf einer Insel leben, das hätte man wissen können. Und doch ist man traurig, auch als Journalist, wenn man von Werkschließungen oder wie im Fall von Aumovio von Arbeitsplatzabbau berichten muss.

Deutschland ist ein starkes Land. Bayern ist stärker. Wir haben es selbst in der Hand. Entweder, wir schaffen jetzt gemeinsam – also Politik, Bürger, aber auch Gewerkschaften – die Kehrtwende, oder es werden noch viele weitere solcher trauriger Berichte erscheinen. Der Dreh- und Angelpunkt sind die exorbitanten Kosten für Arbeit. Damit ist gemeint, dass wir nicht mehr wettbewerbsfähig sind, weil Steuern und Abgaben so hoch sind wie nirgendwo sonst.