Sanierung der Woffenbacher Bahnbrücke: So wird der Verkehr ab 2. Februar umgeleitet

Von Mittelbayerische Zeitung · 27. Januar 2026 um 15:00

Die Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Bahnbücke Woffenbach (Landkreis Neumarkt) stehen unmittelbar bevor. Am 2. Februar beginnt die Stadt mit der Maßnahme, die voraussichtlich bis zum 7. August dauern wird.

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Möglich wird der Neubau der in die Jahre gekommenen Brücke durch die Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg, die die Deutsche Bahn AG in diesem Jahr durchführen wird. Das teilt die Stadt Neumarkt in einer Pressemeldung mit.

Wie kommen nun Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger während der Sperre zu ihrem Ziel? Die Stadtverwaltung hat dafür Folgendes geplant: Die Umleitung für den Fuß- und Radverkehr Richtung Innenstadt und umgekehrt führt über den Brückenweg, die Rebhuhn-, Wiesen-, Wallenstein- und Roseggerstraße und den Volksfestplatz. Der motorisierte Verkehr wird in der Sperrzeit großräumig über die Freystädter Straße und den Kurt-Romstöck-Ring geleitet.

Im Zuge der Planung hatten die Experten geprüft, ob die Brücke verbreitert werden kann, um einen separaten Radweg unterzubringen. Wegen der beengten Verhältnisse kann dies leider nicht verwirklicht werden. Folglich wird – wie bei der Bestandsbrücke – auch beim Neubau nur auf einer Seite ein Fußweg vorhanden sein. Um Radfahrer zu schützen, wird das vorhandene Überholverbot für mehrspurige Kraftfahrzeuge von Radfahrern auch in Zukunft bestehen bleiben.

Kinder bis zehn Jahre dürfen den Fußweg mit dem Rad benutzen

Das soll vor allem die Sicherheit der Radfahrer erhöhen, die auf der Straße fahren müssen (mit Ausnahme von Kindern bis zehn Jahren). Einen geteilten Weg für Fußgänger und Radfahrer in beide Richtungen hatten Experten und die Polizei als unsicher beurteilt. Die künftige Regelung entspricht damit der gültigen Rechtslage.

Im Zuge der regelmäßigen Bauwerksprüfung waren an der Straßenbrücke über die Bahnstrecke gravierende Mängel festgestellt worden, die die Stadt Neumarkt zum Neubau zwingen, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Laut Prüfbericht wäre mit einer Schadenszunahme in den kommenden Jahren zu rechnen gewesen. Schadensausbreitungen, die kurz- bis mittelfristig zur Beeinträchtigung des Bahnverkehrs führen, konnten die Prüfer nicht ausschließen.

Finanzierung durch die Bahn, die Stadt Neumarkt und den Freistaat Bayern

Dies betrifft insbesondere Betonabplatzungen an den Pfeilern, Kappen und Stirnseiten des Bauwerks. Aufgrund dieser Tatsachen hatten die Fachleute einen zeitnahen Ersatzneubau empfohlen. 2,8 Millionen Euro wird die Maßnahme nach aktuellem Stand kosten, dazu wird die Bahn einen erheblichen Betrag beisteuern. Für den Anteil der Stadt an den Baukosten der Brücke wurden zusätzlich Fördergelder nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz beantragt.