Forscher ist optimistisch für die Zukunft von Neumarkt, Deutschland und der Welt

Was bringt die Zukunft? Aktuell ist die Draufsicht vieler Deutscher darauf wohl eher pessimistisch. Die Weltlage wird als eine Dauerkrise wahrgenommen. Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky ist optimistischer – für die Welt, für Deutschland und für Neumarkt. Das machte er in seinem Vortrag beim Neumarkter Neujahrsempfang deutlich. Das sind seine Argumente.
„Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zukunft besser wird als die Gegenwart, ist viel, viel wahrscheinlicher als das Gegenteil“, ist der 53-Jährige überzeugt, der das Zukunftsforschungsinstitut 2b Ahead gegründet hat. Warum? Wissenschaftlich betrachtet, steige die Intelligenz weltweit dank Künstlicher Intelligenz beträchtlich. Das führt zu Fortschritt und wirtschaftlichen Wachstum und infolge nach Ansicht von Janszky zur Lösung von vielen Problemen.
„Die einzige Notwendigkeit, die wir in Deutschland haben, ist: Wir müssen uns anschließen an das Wachstum.“ Einen Fehler dürfe man nicht machen, wenn man über die Zukunft nachdenke: Es sei falsch zu erwarten, dass aus den Erfahrungen der Vergangenheit Zukunft entsteht. „Unsere Kinder vertrauen deutlich mehr den Möglichkeiten der Zukunft."
Zukunftsforscher über die Zukunft von Städten wie Neumarkt
In Bezug auf Neumarkt sagte Janszky, dass solche Mittelstädte in einer guten Wirtschaftsregion im Trend lägen. Sie seien immer ein Anziehungspunkt für Menschen. Dort lasse es sich gerade für Familien gut leben, oft auch noch kostengünstiger als in den Großstädten. Bedingung dafür sei aber, dass die Wirtschaft floriere. Deshalb gelte es auch für Neumarkt: Die Wirtschaft an die Technologien anzuschließen, die gerade anfangen abzuheben.
Zukunftsforschung, wie er sie betreibe, sei eine seriöse Wissenschaft, betonte Janszky. Seine Herangehensweise: Sein Institut spreche mit den Menschen, die bestimmen. In Politik, Wissenschaft, aber vor allem in der Wirtschaft. Janszky sprach in seinem Vortrag viel über Tech-Unternehmer aus den USA und China. „Ich bin kein Visionär. Ich analysiere nur, was die Menschen tun, die mehr bestimmen als andere“, sagt Janszky.