„Auf einen Ratsch“ in der MZ-Redaktion: So erlebten die Besucher Chams Landratskandidaten

Von Marius Göhl · 23. Januar 2026 um 18:00

Die Besucherinnen und Besucher waren sich am Donnerstag einig: Sie wollten mit jedem Landratskandidaten in der Redaktion des Bayerwald-Echos ins Gespräch kommen. Niederschwellige Diskussionen: Das war das Ziel der MZ-Veranstaltung „Auf einen Ratsch“.

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Das hat laut Georg Urban funktioniert: „Ich finde das Format sehr gut. Es ist sehr informativ und man kann mit vielen Leuten ins Gespräch kommen. Man kann auch einige Dinge, die einen beschäftigen, direkt ansprechen.“ Die Themen, die die Bayerwald-Echo-Leser beschäftigten, reichten von Erneuerbarer Energie über den ÖPNV bis hin zum Tierschutz.

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Im Gegensatz zur kommenden MZ-Podiumsdiskussion in Roding fand der Austausch direkt an den Parteitischen statt, was auch Sonja-Rebecca Galli begrüßte. „Ich fand sehr gut, dass es eine offene Fragerunde war und die Themen nicht vorgegeben waren“.

Respekt für die Kandidaten

Auch Josef Ederer freute sich über das Format. „Ich finde es gut, dass ich die einzelnen Kandidaten so in diesem Rahmen kennenlernen darf und man so auch bestimmte Fragen stellen kann“, sagt Ederer. Günter Schmauer zeigte sich auch von den Landratskandidaten beeindruckt. „Ich bewundere die Kandidaten. Weil die Leute haben ja nicht nur ein Thema. Wenn dann vier Leute mit Themen aus ganz anderen Ecken kommen – Respekt.“

Für die Besucher war der Austausch mit allen Parteien wichtig. „Wir waren zuerst bei den Freien Wählern und bei den Grünen. Dann sind wir in die Höhle des Löwen – mein Prinzip ist, dass ich über die AfD nicht nur schimpfen kann, sondern sie auch in einer Diskussion stellen muss“, sagte Gerhard Ascherl.

Teilweise lange Diskussionen

Teilweise diskutierten die Leser 20 Minuten oder länger mit den einzelnen Politikern. So war es auch bei Konrad Krüger ungewiss, ob er überhaupt aus Zeitgründen alle Parteien schaffen würde. „Ich habe es aber vor“, so Krüger.