Kaufhof-Leerstand in Regensburg: Was würden die OB-Kandidaten damit machen?

Von Heike Haala · 22. Januar 2026 um 11:00

Während einer Diskussionsrunde mit den OB-Anwärtern im Degginger wollte Moderator Christian Omonsky von seinen Gästen wissen, was machen würden, wenn sie mit dem Regensburger Kaufhof ohne Rücksicht auf finanzielle Mittel verfahren könnten, wie sie wollen – und wie würden sie dagegen als Oberbürgermeister mit dem Thema umgehen würden. Das waren ihre Antworten.

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Wenn er mit dem Kaufhof machen könnte, was er will, würde er sich zurückhalten, sagte Michael Schien, OB-Kandidat der Freien Wähler. Als Oberbürgermeister würde er die Füße bei dem Thema ebenfalls noch ein bisschen stillhalten, kündigte er an. „Ich würde versuchen, unheimlich verdammt viel Leben reinzubringen: Kreativität, Kunst, Kultur“, sagte Dr. Thomas Burger, OB-Kandidat der SPD. Als Oberbürgermeister wäre es ihm das wichtigste, das Gebäude in städtische Hand zu bekommen.

Suttner (ÖDP) würde Kultur- und Kreativzentrum einrichten

Ein Markt im Erdgeschoss, darüber eine Bibliothek, Praxen, Räume für die Uni sowie Coworking Spaces und im Keller eine Rollschuh-Disko – das wäre Florian Rottkes Traum-Raumprogramm für den Kaufhof. Der Brücke-Stadtrat vertrat den OB-Kandidaten der Wählervereinigung, da der privat verhindert war, wie Omonsly zu Beginn des Abends gesagt hatte. Die Frage, was Thomas Thurow als Oberbürgermeister mit dem Kaufhof machen würde, sei irrelevant, solange der Stadt das Gebäude nicht gehöre, sagte Rottke. Wenn Benedikt Suttner, OB-Kandidat der ÖDP, im Kaufhof das Sagen hätte, würde er es in ein Kultur- und Kreativzentrum umwandeln. „Die Stadt sollte das Gebäude selbst haben“, forderte er.

Ein Kultur- und Kongresszentrum mit Konzerthalle ist das, was Dr. Helene Sigloch, OB-Kandidatin der Grünen, am liebsten im Kaufhof einrichten würde. Als Oberbürgermeisterin würde sie versuchen, jemanden zu finden, der den Kaufhof für die Stadt entwickelt. „Warum soll das nicht die Alternative für das Kreativareal sein, wenn das mit dem Stadtlagerhaus nix wird?“, fragte Dr. Astrid Freudenstein, OB-Kandidatin der CSU. Als Oberbürgermeisterin würde sie wie Sigloch jemanden mit der Entwicklung beauftragen, sobald ein Konzept steht.