Neunburgs SPD startet in Wahlkampf und sichert Vereinen sowie Feuerwehren Unterstützung zu

Im sehr gut gefüllten Wirtshaus Hirschbergstub’n in Fuhrn startete Neunburgs SPD in den Wahlkampf. Die Kandidaten stellten sich und ihre Ziele vor, teilte der SPD-Ortsverein mit.
Erich Schmid, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtrat, hob hervor, dass alle Bewerber Ehrenämter bekleiden würden – ob als Vorsitzender der Feuerwehr Neunburg, als Chef des Festspielvereins, als Sportvereinsvorsitzender, als Chef der Schwarzachtalmesse oder bei der Kirche.
Schmid betonte weiter, das Bürgernähe und soziale Einstellung für die Kandidaten von großer Bedeutung seien und die Neunburger das Bürgertelefon unter 0176/74 59 74 79 jederzeit anrufen könnten. Das geschehe drei bis vier Mal in der Woche.
Großprojekte sind finanzielle Herausforderungen für Stadthaushalt
Was die Stadt und den Haushalt in den kommenden Jahren finanziell fordern werde, seien laut Schmid unter anderen die Zusammenführung des Gesundheitszentrum Ostoberpfalz an einem Standort, die Sanierung der Aussegnungshalle, der Eiserne Steg, die Sanierung samt behindertengerechtem Umbau des Rathaus-Altbaus, der Bau des Feuerwehrhauses in Kemnath, die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes, die Erweiterung und Sanierung des Marienheims sowie die Sanierung der Ortsstraßen, welche sich im gesamten Gemeindegebiet in einem schlechten Zustand befinden würden.
Neunburgs SPD wolle die Ortsfeuerwehren, die Vereine und Verbände sowie das Ehrenamt weiter unterstützen. Desweiteren sollten die Leerstände und Ruinen in der Altstadt saniert oder durch Abriss beseitigt werden. „Wir können nicht gegen Windkraft sein, aber wir halten den Standort Wundsheim/Krandorf für ungeeignet“, blickte Schmid auf die Diskussionen um die Windvorranggebiete zurück.
Die Fuhrner monierten die wenigen Parkplätze beim Hirschbergturm und forderten, dass die Hunde dort angeleint werden. Kritik gab es auch am schlechten Zustand der Ortsstraßen in Hofenstetten.