Infrastrukturprojekt bei Bach: Verkehrsminister verspricht Fertigstellung bis Herbst

Nach jahrelanger Planung ist der Straßenausbau bei Bach (Landkreis Regensburg) auf der Zielgeraden. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter war nun zu Gast. Einer der "Meilensteine für die Infrastrukturentwicklung im Landkreis Regensburg“ soll bis zum Herbst fertig sein. Seit Ende 2024 wird hier gearbeitet.
Es soll einer der Meilensteine für die Infrastrukturentwicklung im Landkreis werden: Der Ausbau der Staatsstraße 2125 östlich von Sulzbach steht nach jahrelanger Planungs- und Bauzeit kurz vor dem Abschluss. Nun gab es hohen Besuch auf der Baustelle: Der Bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter machte sich ein Bild vom Fortschritt und sprach zusammen mit Baudirektor Berthold Schneider, MdL Patrick Grossmann und Willi Baumer, 3. Bürgermeister der Gemeinde Bach, über den Fortschritt und Förderungen des Freistaats.
Baukosten von 11,7 Millionen Euro
Die aktuelle Maßnahme umfasst den bestandsorientierten Ausbau der Staatsstraße 2125 auf einer Länge von rund 3,84 Kilometern – vom bisherigen Ausbauende östlich von Sulzbach bis zur Ortseinfahrt von Bach. „Mit Baukosten von 11,7 Millionen Euro wird nicht nur die Verkehrssicherheit entscheidend erhöht, sondern auch der Verkehrsfluss verbessert. Problematische Abschnitte mit schlechten Sichtverhältnissen, engen Kurven und einem sanierungsbedürftigen Fahrbahnzustand gehören bald der Vergangenheit an“, betont der Verkehrsminister. Durch die Orientierung am Bestand bleibe der Eingriff in die Landschaft möglichst gering und Ressourcen werden geschont.
Auch für Grossmann ist klar: „Laufende Maßnahmen wie in Bach müssen zügig und zuverlässig zu Ende geführt werden, um die Region nachhaltig zu stärken.“ Im Klartext heißt das: Die Bürger müssen noch rund ein dreiviertel Jahr auf die Beendigung der Bauarbeiten warten, was eine weitere Behinderung des Verkehrs bedeutet.
Grossmann unterstrich die Notwendigkeit, die Maßnahmen verlässlich und zügig abzuschließen, um die Einschränkungen für die Menschen vor Ort so bald wie möglich zu beenden. Auch Minister Bernreiter sicherte zu, dass die Maßnahme spätestens im Herbst abgeschlossen sein wird.
Bauprojekt gliedert sich in drei Abschnitte
Das Bauprojekt gliedert sich in drei Abschnitte. Bereits Ende 2024 wurde der erste Abschnitt zwischen Bach an der Donau und dem Gärtnereibetrieb Meinzinger fertiggestellt. Ende 2025 folgte der zweite Bauabschnitt bis zur Scheuchenbergstraße in Neudemling.
Der dritte und letzte Abschnitt startet jetzt nach den Faschingsferien 2026. „Für diese Bauphase ist eine erneute Vollsperrung notwendig, die mit einer Umleitung über den bestehenden Radweg einhergeht. Sowohl Anlieger als auch der öffentliche Nahverkehr werden so weiterhin mobil gehalten“, verspricht Grossmann. Dennoch ist die Belastung durch die lange Bauzeit für viele Bürger spürbar. In Gesprächen mit Gemeinderäten vor Ort wurde diese Problematik deutlich angesprochen.