Weltmeistertitel und „geeigneten Bürgermeister“: Das wünschen sich Berchinger 2026

Von Bernhard Neumayer · 10. Januar 2026 um 05:00

Viele Menschen erhoffen sich Glück, Gesundheit und Frieden im neuen Jahr. Einige Berchinger Bürger haben ausgefallenere Wünsche für 2026. Auch der Kommunalwahlkampf spielt dabei eine Rolle.

Franz und Dora Mehringer: „Gesundheit ist das Wichtigste und dass wir sportlich so weitermachen können wie bisher“, sagt das ältere Ehepaar. Spazierengehen, Radfahren und Skifahren sollen auch heuer für beide möglich sein. Im Hinblick auf die Wahl eines neuen Bürgermeisters sagt Franz Mehringer: „Der geeignetste Kandidat soll gewinnen.“ Wer das ist, weiß Mehringer aber selbst noch nicht.

Christine Uter: „Mehr Geschäfte und eine belebtere Innenstadt wären schön“, sagt die Berchingerin und denkt dabei an eine Drogerie. „Zudem sollten sich die Menschen wieder mehr daran erinnern, was der Sinn des Lebens ist.“ Für Uter sei der Sinn des Lebens die Liebe zu Mitmenschen und dass man sich für andere freuen könne.

Ludwig Eisenreich: „Persönlich habe ich eigentlich nur einen Wunsch: dass ich gesund bleibe“, sagt der Bürgermeister. Für die Stadt wünsche Eisenreich sich zum einen, dass er das Großprojekt Schulhausneubau mit dem Spatenstich noch auf den Weg bringen könne.

Ich wünsche mir, dass die Menschen hier weiterhin friedlich leben und weiterhin den Zusammenhalt und die Gemeinsamkeit pflegen.Ludwig Eisenreich

Ludwig Eisenreich: „Zum anderen wünsche ich unserer Großgemeinde einen fairen Kommunalwahlkampf. Einen Wahlkampf auf Augenhöhe, geprägt von Respekt, Sachlichkeit und Anstand, damit die Demokratie in Berching lebendig bleibt.“ Außerdem wünscht sich Eisenreich, dass sich die Großgemeinde weiterhin so gut entwickele wie in den letzten Jahren und dass Berching ein Ort sei und bleibe, um hier gut zu leben, zu lernen, zu arbeiten und zu erholen. „Ich wünsche mir, dass die Menschen hier weiterhin friedlich leben und weiterhin den Zusammenhalt und die Gemeinsamkeit pflegen.“

Stefan Vögele:„Ich wünsche mir, dass meine Oma auch nach ihrem 80. Geburtstag weiterhin so fit bleibt“, sagt der Passant, nachdem er durch den Sinnespark des OGV geschlendert ist. „Außerdem möchte ich der Stadt danken, dass Berching so schön ist wie es ist. Es gibt viele Möglichkeiten, in Parks zu verweilen.“

Francesco Benini: „Ich bete um einen guten neuen Bischof für unser Bistum“, sagt der Stadtpfarrer, der Gott für die Treue und Begleitung in den 25 Jahren seines priesterlichen Wirkens dankt. Voller Freude erwartet Benini den Abschluss der Renovierung der Stadtpfarrkirche und hofft auf eine Erneuerung des Glaubens bei vielen Menschen. Dazu möchte er seinen Beitrag leisten.

Florian Luber: „Ich wünsche mir für Berching mehr Geschäfte und dass in der Innenstadt mehr los ist.“

Berching: Feuerwehrkommandant wünscht sich wenig Einsätze

Tobias Pertus: „Persönlich wünsche ich mir Frieden auf der ganzen Welt – und dass Deutschland 2026 Weltmeister wird.“ In seiner Funktion als Kommandant der Berchinger Feuerwehr wünscht er sich wenig Einsätze, zahlreiche Teilnehmer bei den Aus- und Weiterbildungen, weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt und eine gute Kameradschaft unter den Feuerwehren in der Großgemeinde.

Für die Stadt möchte ich, dass wir einen fähigen Bürgermeister bekommen, der das Wir und das Miteinander über alles stellt.Gerlinde Delacroix

Michael Wolfrum: „Ich wünsche mir Gesundheit für Freunde und Familie sowie Frieden.“

Gerlinde Delacroix: „Ich wünsche ich mir persönlich, dass ich weiterhin ein bescheidenes, aber sozial, geistig und kulturell reichhaltiges Leben führen kann im Miteinander mit meiner Familie, meinem Freundeskreis und in Harmonie mit ganz vielen Mitmenschen. Für die Nachbarschaftshilfe wünsche ich mir für deren Mithelfer, dass sie diesem Ehrenamt weiterhin mit ihrem großen Engagement verbunden bleiben, dass sie vor allem für sich daraus Zufriedenheit und Bestätigung erfahren.

Nachbarschaftshilfe Berching sucht Ehrenamtliche

Gerlinde Delacroix: Für die Stadt möchte ich, dass wir einen fähigen Bürgermeister bekommen, der das Wir und das Miteinander über alles stellt, der sich mit Leidenschaft für die Belange seiner Bürger einsetzt, bei dem die sozialen Aufgaben und Bildungsarbeit Priorität haben und dem unsere Unternehmer und Kleinbetriebe am Herzen liegen.“