Tödlicher Unfall auf der B16 bei Nittenau: Senior (81) kracht in Gegenverkehr und stirbt

Die Bundesstraße 16 wurde am Donnerstag gegen 12.30 Uhr zwischen Nittenau (Landkreis Schwandorf) und Walderbach (Landkreis Cham) zum Schauplatz eines tödlichen Verkehrsunfalls. An der Karambolage waren zwei Autos beteiligt. Für einen 81-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Nach ersten Ermittlungen der Polizeistation Nittenau war der Senior aus dem Landkreis Regensburg mit seinem Kleinwagen in Richtung Nittenau unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Walderbach und Nittenau-Nord setzte er dann zum Überholen an. Dabei übersah er ein entgegenkommendes Auto, an dessen Steuer eine 70-Jährige aus dem Landkreis Cham saß. Es kam zum Frontalzusammenstoß.
Der 81-Jährige musste von der Feuerwehr mittels hydraulischem Gerät aus seinem Fahrzeug befreit werden. Sofort begannen Rettungskräfte mit der Reanimation des Schwerverletzten. Doch alle Mühe war vergebens. Der Senior verstarb noch an der Unfallstelle.
Die Frau im entgegenkommenden Auto wurde laut Dominik Schmid, dem Einsatzleiter Rettungsdienst, ebenso leicht verletzt wie ihre 28 Jahre alte Mitfahrerin. Die beiden Frauen wurden vom Rettungsdienst zur Weiterbehandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
Rettungshubschrauber flog ohne Patient zurück nach Regensburg
Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen, einem Notarzt und dem DRF-Rettungshubschrauber „Christoph Regensburg“ im Einsatz. Letzterer flog ohne Patient zurück in die Domstadt.

Die Feuerwehren aus Bergham, Nittenau und Walderbach waren mit etwa 50 Einsatzkräften zur Unfallstelle geeilt. Sie übernahmen nicht nur die Rettung des Eingeklemmten und unterstützten bei dessen Reanimation. Auch um die Verkehrsregelung, den Brandschutz und die Reinigung der Fahrbahn kümmerten sie sich. Die Einsatzleitung hatte Daniel Reil, Kommandant der FF Bergham, inne. Unterstützung erhielt er von Kreisbrandmeister Patrick Allen.
B16 war zwischen Nittenau und Walderbach für längere Zeit gesperrt
Die beiden am Unfall beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Laut Polizei entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 15.000 Euro.
Die B16 war in beide Fahrtrichtungen für längere Zeit gesperrt. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter mit der Klärung des genauen Unfallhergangs beauftragt. Erst kurz vor Weihnachten hatte sich nur ein paar hundert Meter weiter ein folgenreicher Unfall ereignet. Damals wurden fünf Personen verletzt.