B16 zwischen Nittenau und Walderbach nach Unfall zeitweise gesperrt – Fünf Verletzte

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstagabend auf der B16 zwischen Nittenau (Landkreis Schwandorf) und Walderbach (Landkreis Cham) auf Höhe des Nittenauer Stadtteils Muckenbach ereignet. Nach ersten Erkenntnissen sind zwei Autos frontal zusammengestoßen, in denen insgesamt fünf Personen saßen. Alle wurden verletzt. Auch ein Hubschrauber war vor Ort. Die Bundesstraße war zeitweise gesperrt.
Die Integrierte Leitstelle (ILS) Oberpfalz-Nord hatte die Rettungskräfte gegen 18.45 Uhr alarmiert. Als diese am Unfallort ankamen, lag ein Auto abseits der Straße auf dem Dach. Bei dem anderen Fahrzeug, ein Pick-up, wurde die Hinterachse abgerissen. Die Unfallursache ist noch unklar. Laut Polizeimeister Manuel Götzfried gibt es derzeit widersprüchliche Aussagen. Es seien noch weitere Vernehmungen nötig.
Frontalkollision zwischen zwei Autos
Fest steht jedenfalls, dass beide Fahrzeuge frontal zusammengestoßen waren. Dabei handelte es sich um einen Kleinwagen der Marke Ford und einen Pick-up. Im Ford saßen drei Personen: die 61-jährige Fahrerin, die Beifahrerin (33) und ein 31-Jähriger. Der Pick-up wurde von einem 52-Jährigen gelenkt. Daneben saß eine 44 Jahre alte Frau. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt etwa 50.000 Euro.
Laut Einsatzleiter Rettungsdienst Christoph Sperl mussten alle fünf Personen medizinisch versorgt werden. Eine davon wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Drei Personen wurden mit dem Rettungswagen abtransportiert, eine Person musste lediglich ambulant vor Ort behandelt werden. Lebensgefahr besteht bei keinem der Unfallopfer.
B16 zeitweise gesperrt
Die Feuerwehren Bergham, Nittenau und Walderbach waren mit etwa 40 Mann vor Ort. Sie sicherten und leuchteten die Unfallstelle aus. Außerdem stellten sie den Brandschutz sicher und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten. Einsatzleiter war Daniel Reil, Kommandant der Feuerwehr Bergham.

Der Rettungsdienst war mit fünf Rettungswägen, einem Notarzt und dem Hubschrauber Christoph Regensburg vor Ort. Die Bundesstraße musste zeitweise voll gesperrt werden. Der Fahrzeuge wurden abgeschleppt.