CSU Tiefenbach schickt Martin Holler als Bürgermeisterkandidat ins Rennen

Von Mittelbayerische Zeitung · 8. Januar 2026 um 11:00

Der CSU-Ortsverband in Tiefenbach ist für die bevorstehenden Kommunalwahlen gerüstet: Bei der Nominierungsversammlung im Gasthof Russenbräu wurden sowohl Bürgermeisterkandidat Martin Holler als auch die zwölf Bewerber um ein Gemeinderatsmandat ins Rennen geschickt, laut einer Pressemitteilung des CSU-Ortsvorsitzenden Ludwig Prögler.

Die Versammlung stieß auf großes Interesse, das Bräustüberl beim Russenbräu war bis auf den letzten Platz besetzt. CSU-Ortsvorsitzender Ludwig Prögler, der auch das aufwändige Wahlprocedere leitete, wies eingangs darauf hin, dass in knapp zwei Monaten die für die Gemeinde entscheidenden Wahlen stattfinden werden.

Holler langjährig bei FFW tätig

Voraussichtlich drei Kandidaten würden sich um den Chefsessel im Rathaus bewerben, dazu noch die Gemeinderatskandidaten auf insgesamt sieben Listen. Wichtig sei, dass insgesamt zwölf Stimmen vergeben werden dürfen. „Es kommt auf jede Stimme an“, machte er mit Hinweis auf diese Konstellation deutlich. Dass man in den Ortsteilen, die mit einer eigenen Liste antreten, bewusst darauf verzichtet habe, Kandidaten auf die CSU-Liste zu setzen, erwähnte er ebenfalls.

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Als es um die Wahl des Bürgermeisterkandidaten ging, schlug Prögler Martin Holler vor. Dieser habe sich die Entscheidung zu kandidieren, bereits vor einiger Zeit reiflich überlegt. Holler sei jemand, dem die Heimat am Herzen liegt, der in der Gemeinde gut vernetzt sei, auf den Verlass sei und der bereit sei, Verantwortung zu übernehmen. Letzteres habe er bereits als langjähriger FFW-Kommandant und KBM bewiesen.

Außerdem zeichneten ihn Eigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein, Führungskompetenz, Kritikfähigkeit, Heimatverbundenheit und Bürgernähe aus. Prögler bescheiniget dem CSU-Bewerber, die ganze Gemeinde immer im Blick zu haben. Er sicherte ihm seine Unterstützung zu.

Mit Blick auf die Bewerber um ein Mandat im Kommunalparlament, meinte Prögler, er zolle diesen ebenfalls großen Respekt und Anerkennung. Männer und Frauen aller Altersschichten seien vertreten. Sie repräsentierten einen Querschnitt der Gesellschaft. Neben vier langjährigen Gemeinderäten treten zehn „Newcomer“ an.

Sie alle seien motiviert und hätten sich zum Ziel gesetzt, sich für das Wohl der ganzen Gemeinde einzusetzen und konstruktiv im Gremium mitzuarbeiten.

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Martin Holler, verheiratet und wohnhaft in Tiefenbach, verwies auf sein bisheriges Engagement bei der FFW: 17 Jahre 1. Kommandant, sechs Jahre stellvertretender Kommandant und seit zwei Jahren Kreisbrandmeister. Er sei sich der Aufgabe eines Bürgermeisters durchaus bewusst und fühle sich dazu bereit. Er wolle sich rund um die Uhr für die Bürger einsetzen.

Bewährte Arbeit fortsetzen

Die Fußstapfen der Vorgänger Johann Müller und Ludwig Prögler seien groß, das Geleistete respektabel, wies er auf verschieden Maßnahmen wie Ausweisung von Baugebieten, Einfache Dorferneuerung oder Sanierung von Straßen hin. Die Schulden seien kontinuierlich abgebaut worden, ohne sich tot zu sparen.

„Altes und Gutes bewahren, Neues gestalten“, unter diesem Motto möchte er die bewährte Arbeit fortsetzen, aber auch neue Wege gehen, versicherte der 43-Jährige, ehe er anstehende Aufgabenfelder wie Sanierung der Wasserversorgung, weitere Abwicklung des Breitbandausbaus oder Brückensanierungen kurz anschnitt.

„Ich möchte für die Bürger ein offenes Ohr haben, den Vereinen und Ehrenamtlichen zur Seite stehen, die Kontakte zu Firmen pflegen und ein gutes Netzwerk zu anderen Kommunen sowie Mandatsträgern pflegen“, versicherte Holler.

Ich möchte für die Bürger ein offenes Ohr haben, den Vereinen und Ehrenamtlichen zur Seite stehen, die Kontakte zu Firmen pflegen und ein gutes Netzwerk zu anderen Kommunen sowie Mandatsträgern pflegen.Martin Holler, Bürgermeisterkandidat für die CSU in Tiefenbach

Auch Michael Multerer und MdL Gerhard Hopp waren zur Versammlung gekommen. Während sich Multerer, langjähriger Bürgermeister von Arnschwang, kurz vorstellte, seine Beweggründe zu kandidieren erläuterte und seine Zielrichtung bei einer erfolgreichen Wahl aufskizzierte, sagte MdL Hopp dem Tiefenbacher Bürgermeisterkandidaten seine Unterstützung zu. Dass sie ebenfalls hinter Landratsbewerber Multerer stehen, brach die Tiefenbacher CSUler zum Ausdruck.

Kandidaten: 1. Martin Holler, Bürokaufmann, Tiefenbach, 2. Josef Königsberger, 2. Bürgermeister, Notfallsanitäter, Tiefenbach, 3. Christine Hirmer, Verkäuferin, Tiefenbach, 4. Birgit Six, Sozialfachwirtin, Plößhöfe-Irlach, 5. Corinna Kaiser-Decker, Kauffrau für Büromanagement, Altenschneeberg, 6. Johannes Betz, Betriebsingenieur, Gemeinderat, Breitenried, 7. Josef Höcherl, Landwirt, Steinlohe, 8. Thomas Saßl, Bankkaufmann, Gemeinderat, Tiefenbach, 9. Dr. Christian Hutter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Tiefenbach, 10. Maria Höger, Angestellte, Tiefenbach, 11. Franz Hoffmann, Lagerleiter, Tiefenbach, 12. Richard Wutz, Landwirt, Gemeinderat, Tiefenbach

Ersatzkandidaten: Jürgen Scherr, Elektroingenieur, Tiefenbach, Markus Hutter, Weber, Tiefenbach