Zwei Auffahrunfälle auf A93 bei Regenstauf – acht Fahrzeuge beteiligt, vier Verletzte

Auf der A93 bei Regenstauf (Landkreis Regensburg) ist es am Donnerstag zu zwei kurz aufeinander folgenden Auffahrunfällen gekommen. Acht Fahrzeuge waren beteiligt, vier Personen wurden leicht verletzt. Die Autobahn musste in Richtung Regensburg für rund zwei Stunden gesperrt werden.
Wie die Polizei mitteilt, ereigneten sich die beiden Verkehrsunfälle am Donnerstagmittag gegen 11.50 Uhr auf der A93 zwischen den Anschlussstellen Ponholz und Regenstauf (Landkreis Regensburg) in Fahrtrichtung Regensburg.
Zunächst erkannte ein 18-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Schwandorf zu spät, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geraten war. Auf der linken Spur fuhr er auf das vor ihm fahrende Auto auf und löste damit eine Kettenreaktion aus, bei der insgesamt vier Fahrzeuge ineinander geschoben wurden.
Erste Kollision ohne Verletzte
Verletzt wurde bei diesem ersten Unfall niemand. Allerdings entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Das Fahrzeug des 18-Jährigen musste abgeschleppt werden.
Nur wenige Minuten später kam es an gleicher Stelle zu einem zweiten Auffahrunfall – diesmal mit schwereren Folgen.
Zweiter Unfall mit vier Verletzten
Ein 69-jähriger Autofahrer, ebenfalls aus dem Landkreis Schwandorf, bemerkte den durch den ersten Unfall verursachten Rückstau offenbar zu spät. Er fuhr auf ein stehendes Fahrzeug auf, wodurch erneut vier Pkw ineinander geschoben wurden.
Vier Insassen erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Sachschaden bei diesem Unfall beläuft sich auf rund 60.000 Euro. Alle beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Vollsperrung und Feuerwehreinsatz
Für die Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme wurde die A93 in Fahrtrichtung Regensburg rund zwei Stunden vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Ponholz ausgeleitet.
Neben Polizei und Autobahnmeisterei waren auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Regenstauf und Ponholz im Einsatz. Laut Polizei waren die winterlichen Straßenverhältnisse am Unfalltag nicht unfallursächlich.