Freie Wählergemeinschaft: Christian Hollweck als Bürgermeister für Berg nominiert

Von Hans Stepper · 18. Dezember 2025 um 19:00

Unter dem Motto „Engagiert für unsere Heimat“ hat am Mittwochabend die Nominierung des Bürgermeister- und der Gemeinderatskandidaten der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Berg für die Kommunalwahlen am 8. März 2026 stattgefunden.

Alle 18 Stimmen entfielen auf den 37-jährigen Landwirt und Landwirtschaftsmeister Christian Hollweck aus Berg. Er wird als Bürgermeisterkandidat ins Rennen gehen. Über die 18-köpfige Gemeinderatsliste – einige Bewerber hatten ihre Bereitschaft kurz vor dem Treff zurückgezogen – herrschte ebenso Einstimmigkeit. FWG-Vorsitzender Hans Bogner hofft, dass in der Wahlperiode 2026 bis 2032 mehr FWG-Gemeinderäte im Ratsgremium sitzen. Für Bürgermeisterkandidat Christian Hollweck zählt die Maxime „Verantwortung übernehmen und füreinander da sein“. Der Landwirtschaftsmeister, zudem zweiter Vorsitzender des Feuerwehrvereins Berg und Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Berg, erklärte, dass man nur das ernten könne, was man zuvor sorgfältig gesät habe.

Man müsse langfristig denken, mit der Natur arbeiten und Verantwortung für kommende Generationen übernehmen. Dazu sei er bereit. „Ich kandiere, weil ich überzeugt bin, dass unsere Kommune eine Führung braucht, die nah bei den Menschen ist, ihnen zuhört, aber auch klare Entscheidungen trifft“. Viele Gespräche hätten ihm gezeigt, dass sich die Menschen mehr Transparenz, mehr Einbindung und einen Bürgermeister wünschen, der nicht nur verwaltet, sondern auch gestaltet.

Entscheidungen bei erneuerbaren Energien gefordert

Zu seiner Agenda gehören solide Finanzen und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Geld der Steuerzahler. Wichtige Bereiche sind für Hollweck auch die soziale Infrastruktur, die Familien und die Stärkung des Ehrenamtes. In Sachen Verkehr und Lebensqualität brauche es keine Ideologie, sondern praktische Lösungen, abgestimmt mit der Bürgerschaft und den zuständigen staatlichen Stellen. Weiter forderte der Landwirtschaftsmeister Entscheidungen bei den erneuerbaren Energien, die transparent, nachvollziehbar und ortsverträglich sein müssten. Wichtig sei eine maßvolle Entwicklung der Gemeinde. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum und eine Entwicklung, die die Infrastruktur nicht überfordert.

Ein Gemeindeoberhaupt müsse zuhören, aber auch entscheiden, wenn es notwendig sei und nicht so rund läuft. Er dürfe nicht abheben, sondern auf Augenhöhe agieren. Sein Ziel sei Sachpolitik, nicht Parteipolitik.

„ Wenn sich die Menschen in der Gemeinde Berg einen Bürgermeister wünschen, der bodenständig, engagiert und verlässlich ist, dann bin ich der Richtige“ sagte Hollweck und bat am Wahltag um die Stimmen für seine Person.

Die Kandidaten:

Die Plätze eins bis zehn: 1. Christian Hollweck, Berg; 2. Patrick Fügl, Berg; 3. Jasmin Jaiko, Berg; 4. Jürgen Weber, Beckenhof; 5. Hans Bogner, Berg; 6. Manfred Lutz, Berg; 7. Patrick Güldiken, Berg; 8. Manfred Modes, Berg; 9. Simon Niebler, Berg; 10. Laura Gross, Berg.

Die Listenplätze von elf bis 18: 11. Lukas Niebler, Berg; 12. Stefan Jaiko, Berg; 13. Alfred Schillinger, Berg; 14. Elias Brunner, Unterrohrenstadt; 15. Jürgen Troll, Berg; 16. Selina Nießlbeck, Berg; 17. Alexander Schillinger, Berg; 18. Josef Schottner, Berg. npp