Mit dem Rauchen aufhören – so viel Geld können Sie in nur einem Jahr sparen

Einer der beliebtesten guten Vorsätze zum Jahreswechsel ist laut Statista „Mehr Geld sparen“. Und etwa jeder siebte der Befragten möchte ab Silvester den Zigaretten endgültig abschwören. Warum also nicht beides kombinieren? Die Mediengruppe Bayern hat ein paar Rechenbeispiele für (Nicht-)Raucher, wie viel Geld man so in nur einem Jahr sparen kann.
Spätestens wenn im TV wieder Werbespots für Nikotinpflaster über den Bildschirm flimmern, weiß man: Silvester naht – und damit die Zeit der guten Vorsätze. Laut einer repräsentativen Befragung von Statista ist „Gesünder leben“ einer der beliebtesten davon. Neben „mehr Sport treiben“ und „mehr auf die Ernährung achten“ umfasst das für viele auch „Mit dem Rauchen aufhören“.
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52 Prozent der Befragten haben in Sachen gute Vorsätze zudem angegeben, im neuen Jahr mehr Geld sparen zu wollen. Für Raucher wäre es also eine gute Gelegenheit, gleich zwei Vorsätze auf einmal zu verwirklichen – indem sie keine Zigaretten mehr kaufen und stattdessen den so gesparten Betrag zur Seite legen.
Bei einer Packung pro Tag werden pro Jahr schnell über 3300 Euro verqualmt
Eine Packung Markenzigaretten am Automaten kostet aktuell zehn Euro. Etwas kleinere Packungen sind für rund 9 Euro zu haben. Wer eine Schachtel am Tag raucht, verqualmt so auf ein Jahr zwischen 3285 und 3650 Euro.
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Anders formuliert: Bei vielen Rauchern löst sich aufs Jahr gesehen mehr als ein durchschnittliches Bruttomonatsgehalt in Luft auf. Und noch nicht einmal mit eingerechnet sind Zusatzkosten wie Feuerzeuge, Aschenbecher und der Sprit für die Fahrt zum Zigaretten holen.
Auf 30 Jahre gerechnet spart ein Ex-Raucher aus dem Beispiel oben sogar über 100.000 Euro – und vermutlich noch mehr. Denn die EU plant, Zigaretten drastisch zu verteuern.
Rauchen aufhören lohnt sich auch aus anderen Gründen als Geld
Knapp ein Viertel der Erwachsenen und sechs Prozent der Jugendlichen in Deutschland rauchen. Die allgemeinen Risiken sind bekannt und doch werden die Meisten nicht von den gesundheitlichen Schäden abgeschreckt.
Doch es gibt – auch ohne den finanziellen Aspekt – genügend Gründe, die dafür sprechen, mit dem Rauchen aufzuhören.
• Drei Tage nach der letzten Zigarette tritt bereits eine verbesserte Funktion der Atemwege ein.
• Bereits nach zwei rauchfreien Jahren hat ein Exraucher fast das gleiche Risiko für eine Herz-Kreislauferkrankung wie ein Nichtraucher.
• Wer es schafft, zehn Jahre auf das Rauchen zu verzichten, der hat als Exraucher nur noch ein halb so hohes Risiko für Lungenkrebs.
• Verfärbungen der Finger und Zähne, die durch das Rauchen entstanden sind, verschwinden.
Mit dem Rauchen aufhören: Diese Tipps können helfen
Wer sich dazu entschlossen hat, mit dem Rauchen aufzuhören, kann den vier A-Tipps folgen, die das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, bis Februar 2025: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)) vorschlägt:
• Aufschieben: Auch wenn es sich nicht so anfühlt - das Verlangen nach einer Zigarette lässt meist nach, oft schon nach 30 Sekunden bis drei Minuten. Eine Taktik, um Zeit verstreichen zu lassen: zehnmal tief ein- und ausatmen.
• Ausweichen: „Willst du auch eine?“: Eine kleine Geste in der Pause auf der Arbeit kann das Rauchstopp-Vorhaben schon ins Wanken bringen. Hilfreich ist daher, Situationen wie diesen vorausschauend aus dem Weg zu gehen, rät das BIÖG. Wer dennoch bei den Raucherpausen dabei sein will, kann offen mit dem eigenen Rauchstopp umgehen und darum bitten, keine Zigarette angeboten zu bekommen.
• Abhauen: Und wenn es kaum auszuhalten ist, in der Nähe von Raucherinnen und Rauchern zu sein? Dann rät das BIÖG, sich für einen Moment zurückzuziehen.
• Ablenken: Kleine, angenehme Tätigkeiten lenken vom Verlangen nach einer Zigarette ab. Zum Beispiel einer lieben Freundin eine Nachricht schreiben oder zu Hause kurz duschen gehen, wie das BIÖG vorschlägt. Wer Kaugummis oder gesunde Snacks wie Nüsse parat hat, beschäftigt den Mund - auch das ist Ablenkung.