Explosion in Chamerau: Die Suche nach der Ursache geht weiter

Wie konnte es zu der Katastrophe in Chamerau (Landkreis Cham) kommen, bei der ein 29-Jähriger schwer verletzt wurde? Um das zu klären, mussten erst einmal Teile des zerstörten Wohnhauses abgetragen werden.
Das einsturzgefährdete Gebäude musste erst einmal mit schwerem Gerät geräumt werden, wobei es selbst am Freitagabend immer wieder zu Rauchentwicklungen kam.
Noch bis in den Freitagabend hinein beschäftigte nicht nur die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, was sich an diesem Tag kurz vor Mittag in Chamerau ereignet hatte: Eine Explosion, die die Hälfte des Daches eines Mehrfamilienhauses in einer Wohnsiedlung weggesprengt und zum Vollbrand des Gebäudes geführt hatte, erforderte den Einsatz von mehr als 200 Helfern von Polizei, Bayerischen Rotem Kreuz, Technischem Hilfswerk und Feuerwehren bis weit in den Abend.











So hielten die Feuerwehren nicht nur weiter Brandwache und löschten immer wieder aufflammende Glutnester ab, als die meisten Hilfskräfte wieder abgerückt waren – auch der zur Hilfe gerufene Bergebagger des THW war noch längere Zeit im Einsatz, um das einsturzgefährdete Gebäude soweit von Trümmern zu befreien, dass es auch von den Brandermittlern der Kriminalpolizei Regensburg betreten werden konnte, die die Ermittlungen übernommen haben.
Die Experten der Kripo waren dann auch am Samstagmittag noch vor Ort, um aufklären zu können, was die Hintergründe der Explosion gewesen sind. Über deren Erkenntnisse war bis zum Sonntag noch nichts weiter zu erfahren, und auch nicht, wie es dem bei dem Vorfall schwer verletzten 29-Jährigen geht.